Kommt der Performance-Corsa? Eigentlich stehen die Chancen ganz gut

Die sechste Generation des Opel Corsa gab erst letzte Woche ihr Debüt. Inklusive eines rein elektrischen Antriebs, den sich der Kleinwagen mit seinem neuen Bruder Peugeot 208 teilt. So kommt der Corsa auf 136 PS/260 Nm und schafft eine WLTP-Reichweite von 330 Kilometer. Neben der e-Version wird es zum Start auch herkömmliche Diesel- und Benzin-Varianten geben. Ob der neue Corsa auch wieder in einer leistungsstarken OPC-Version angeboten wird, ist noch unklar. Dank neuer Renderings von Kleber Silva kriegen wir trotzdem schon eine erste Idee davon, wie der mögliche Opel-Hot-Hatch aussehen könnte.

Der Designer des virtuellen OPC bemüht die üblichen Versportlichungsmaßnahmen, spendiert dem Auto aggressivere Schürzen, einen Doppelrohr-Auspuff, einen Dachflügel und eine Zweifarblackierung. 

Der letzte Corsa OPC wurde 2018 aufgrund der Euro 6d-Temp-Problematik aus dem Programm genommen. Aus einem 1,6-Liter-Turbo-Benziner schöpfte er 207 PS und 280 Nm Drehmoment. Das Auto galt als sportlich talentiert, aber etwas arg kompromisslos und ziemlich teuer. Eine mögliche Neuauflage könnte gleich von mehreren Vorteilen der neuen Peugeot-Plattform profitieren. So ist bereits das Corsa-Basismodell über 100 Kilo leichter als sein Vorgänger. Außerdem hat Peugeot in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass man weiß, wie man hervorragende Kompaktsportler baut.

Eine Neuauflage des 208 GTi gilt als fix. Er könnte einen 1,6-Liter-Turbo mit um die 220 PS erhalten. Da wäre es fast eine logische Konsequenz, wenn auch der neue Opel Corsa ein Performance-Derivat auf gleicher Basis erhält. Wir bleiben dran. 

Quelle: Kleber Silva on Behance

Bildergalerie: Opel Corsa OPC Rendering