Ein 7,0-Liter-V8 passt nicht in einen Lada, aber das hält Garage 54 nicht auf

Freunde, das handwerklich begabte Team von Garage 54 ist mit einer neuen Mission zurück, und oh, was für eine glorreiche Mission es ist. Das obige Video ist etwas mehr als 13 Minuten lang und wenn Sie zum Ende kommen, werden Sie gespannt sein, das nächste Kapitel zu sehen. Das liegt daran, dass dieser Clip alle Elemente eines guten Actionfilms enthält - eine schwierige Herausforderung gegen scheinbar unüberwindliche Widrigkeiten, epische Kämpfe, Handlungsstränge und dezente Scherze der Helden. Außerdem tritt nicht nur einmal, sondern zweimal Öl aus dem Motor aus. Mehr dazu in Kürze.

Das Ziel ist, einen massiven V8-Motor in einen winzigen Lada zu transplantieren. Wie groß ist der Motor, von dem wir sprechen? Es ist ein 7,0-Liter - oder vielleicht ein 6,0-Liter, niemand weiß es genau - Benziner, der aus einem alten russischen Militärlaster vom Typ Zil-131 6x6 stammt. Daher ist es nicht einfach, den Motor in den Vorderwagen des Lada zu bugsieren. Unter anderem soll das Aggregat rund 450 Kilogramm wiegen, was etwa dem Dreifachen des Gewichts des ursprünglichen Triebwerks entspricht. Wir wissen nicht, ob diese Zahlen genau stimmen, aber wenn wir sehen, wie tief die Frontpartie des Lada während des ersten Tests auf dem Boden liegt, neigen wir dazu zu glauben, was wir hören.

Bildergalerie: Lada V8 Engine Swap

Auch ohne die Gewichtsproblematik gibt es ein ernsthaftes Platzproblem. Die Spritzwand und der Getriebetunnel des Autos wurden für den Testeinbau so gut wie vollständig entfernt, ebenso wie ein guter Teil der Frontpartie. Trotzdem passte der Motor noch nicht. Weitere Schnitte folgten, und mit Hilfe einer ausgeklügelten Technik mit Hammer ließ sich der V8 schließlich in seinem neuen Zuhause nieder. Ja, die Kurbelwellenriemenscheibe dient jetzt als vorderer Stoßfänger des Lada, aber das ist im Moment nicht wichtig.

Das Drama endete aber noch lange nicht damit. Beim erstmaligen Anlassen des Motors trat ein Ölstrahl durch ein offenes Rohr im hinteren Teil aus. Anscheinend erhielt der Spendermotor die gleiche sanfte Behandlung wie der Lada, denn sobald die Besatzung ihre Gesichter abgewischt und das Leck verschlossen hatte, schickte eine andere Ölleitung beim zweiten Startversuch schwarze Flüssigkeit überall hin. Wenigstens wissen wir, dass der Öldruck gut ist.

Lada V8 Engine Swap

Der dritte Versuch sah schließlich das Motor starten und laufen, ohne lebenswichtige Flüssigkeiten auszuspucken, aber leider war dies nur ein Testlauf, bei dem der Motor auf dem Lada ruhte. Lenkung, Aufhängung und Antriebsstrang sind weitere Herausforderungen, die es zu meistern gilt, bevor diese verrückte Kreation tatsächlich gefahren werden kann, warten wir gespannt auf die nächste Folge, um zu sehen, welche weiteren Abenteuer unsere Helden bei diesem epischen Triebwerkstausch erleben werden.

Quelle: Garage 54 via YouTube