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Aston Martin Rapide E (2019): Elektro-Sportler mit 800-Volt-Akku

Erstes Elektroauto von Aston Martin startet als streng limitierte Sonderedition

Aston Martin Rapide E

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

16. Apr. 2019 um 12:05 Uhr

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Schon 2015 zeigte Aston Martin eine Studie von einer rein elektrisch angetriebenen Version des Rapide. Im Juni 2017 gab Aston Martin dann den Serienstart im Jahr 2019 bekannt. Et voilà, hier ist er, der Rapide E. Der Elektro-Sportwagen ist bereits serienreif, so der Hersteller und feiert nun seine Weltpremiere auf der Shanghai Auto Show 2019.

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Der Rapide E ist eine auf 155 Exemplare limitierte Sonderedition und wurde zusammen mit Williams Advanced Engineering (WAE) entwickelt. Er besitzt eine Batterie mit einer Speicherkapazität von 65 kWh. Der Akku befindet sich dort, wo beim normalen Rapide der 6,0-Liter-V12, das Getriebe und der Kraftstofftank sind. Ungewöhnlich ist auch, dass der Akku mit 800 Volt arbeitet. Die hohe Spannung ermöglicht ein schnelles Laden und bessere thermische Eigenschaften als andere Systeme, so Aston Martin. Der Strom wird für zwei Elektromotoren genutzt, die sich beide an der Hinterachse befinden. Zusammen erzeugen sie etwas über 610 PS und ein Drehmoment von 950 Newtonmeter erzeugen. Die Reichweite beträgt rund 320 Kilometer nach WLTP-Norm. Beim Aufladen an einer 400-Volt-Ladestation bei 50 kW Ladeleistung wird die Reichweite um 300 Kilometer pro Stunde erhöht.

Ansonsten wurde die Karosserie des Rapide für den Elektroantrieb modifiziert. So wurden wegen des geringeren Kühlbedarfs des E-Antriebs die Kühlluftöffnungen und -kanäle angepasst:

Aston Martin Rapide E

Aston Martin Rapide

Ein neu gestalteter Unterflurbereich optimiert zudem den Luftstrom vom Frontsplitter bis zum neuen, größeren Heckdiffusor. Die Räder wurden ebenfalls in puncto Aerodynamik überarbeitet. Aufgezogen werden maßgeschneiderte Pirelli-P-Zero-Reifen mit geringem Rollwiderstand.

Aston Martin Rapide E

Innen bekommt das Auto statt traditioneller Instrumente ein 10-Zoll-Display. Mit einer App können die verbleibende Reichweite, der Batteriestatus und die Ladezeit aus der Ferne abgefragt werden. Außerdem können Navigationsziele ins Fahrzeug gesendet werden. Auch der Abstellort kann über die App abgefragt werden.

Ein Preis für den Elektro-Rapide wurde nicht mitgeteilt.

Der Rapide E ist das erste Elektroauto der britischen Firma, soll aber nicht das einzige bleiben. Eine zentrale Rolle für die Elektrifizierungsstrategie des Unternehmens spielt Lagonda. Die Marke soll als emissionsfreie Luxusmarke aufgebaut werden. Zuletzt wurde auf dem Genfer Autosalon 2019 ein Elektro-SUV als Studie gezeigt.

Bildergalerie: Aston Martin Rapide E

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