Als SUV und als Coupé-SUV vorgestellt

Ende Februar 2019 gab Mercedes die Informationen und Bilder zum Facelift des GLC heraus, das im Sommer 2019 startet. Nun folgen die entsprechenden Materialien zum AMG GLC 63. Die normale Version wie auch die Coupé-SUV-Variante erhalten ein neues Leuchtendesign sowie das MBUX-Infotainmentsystem. Die neue Fahrdynamikregelung AMG Dynamics und das Hinterachs-Sperrdifferenzial werden nun serienmäßig elektronisch gesteuert.

Die Neuerungen auf einen Blick:
• Neues Design für Scheinwerfer und Heckleuchten
• Neues, optionales 21-Zoll-Alurad
• Neuer Doppelauspuff mit 90-Millimeter-Blenden im Trapez-Design
• Neue Lackfarbe Graphitgrau Metallic
• MBUX-Infotainmentsystem mit AMG-spezifischen Anzeigen und optionaler Gestensteuerung
• Neues AMG-Lenkrad mit Touch-Control-Buttons und Lenkradtasten (serienmäßig bei S-Modell)
• Neue Lederausstattung in Magmagrau/Schwarz mit gelben Kontrastnähten
• Elektronisch gesteuertes Hinterachs-Sperrdifferenzial bei allen Modellen serienmäßig
• Neues AMG Dynamic-Select-Fahrprogramm „Glätte“
• Fahrdynamikregelung AMG Dynamics mit drei beziehungsweise vier (S-Modell) Modi
• Anhängerrangier-Assistent
• S-Modelle serienmäßig mit AMG Driver’s Package

Die optischen Änderungen sind ähnlich wie beim normalen GLC. Vorne ziehen sich die Leuchteinheiten des LED-Tagfahrlichts nun weiter als bisher um den Scheinwerfer herum (neue Version in Weiß):

Mercedes GLC 63 AMG 2017
Mercedes GLC 63 AMG 2019

SUV und Coupé sind wie gehabt als Basis- sowie S-Modell erhältlich: der 4,0-Liter-V8-Biturbo-Benziner leistet 476 oder 510 PS, das maximale Drehmoment beträgt 650 oder 700 Newtonmeter. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h wird in 4,0 beziehungsweise 3,8 Sekunden absolviert. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt beim Basismodell 250 km/h (mit AMG Driver´s Package 270 km/h), bei den S-Modellen 280 km/h. Nach wie vor serienmäßig ist das Luftfahrwerk mit adaptiver Verstelldämpfung, hinzu kommt nun für alle Varianten serienmäßig ein elektronisch gesteuertes Hinterachs-Sperrdifferenzial.

Zur hohen Alltagstauglichkeit trägt das neue MBUX-Infotainmentsystem bei. Optional ist nun der MBUX-Interieur-Assistent verfügbar, der mit einem 3D-Kamerasystem Handbewegungen zwischen Media-Display und Touchpad auswertet. Dabei unterscheidet der Assistent zwischen Gesten von Fahrer und Beifahrer. Auch die „Hey Mercedes“-Sprachsteuerung ist an Bord. Statt konventioneller Instrumente hat der Wagen ein 12,3-Zoll-Display, in der Cockpitmitte findet sich zudem ein 10,25-Zoll-Touchscreen. Dabei kann der Fahrer zwischen den AMG-spezifischen Anzeigestilen „Klassisch“, „Sportlich“ und „Supersport“ wählen. Auch Zusatzinformationen wie die G-Kräfte kann er abrufen. Darüber hinaus gibt es eine Rennstrecken-Ansicht mit Streckengrafik, Kurven, Bremspunkten und mehr.

Bildergalerie: Mercedes-AMG GLC 63 Coupé (2019)

Zur Verbesserung von Traktion und Fahrdynamik besitzen alle Modelle ein elektronisch gesteuertes Hinterachs-Sperrdifferenzial. Es reduziert den Schlupf am kurveninneren Hinterrad ohne Regeleingriff der Bremse. Die Folge: Der Fahrer kann dank der besseren Traktion aus Kurven früher herausbeschleunigen. Bei Bremsmanövern aus hohem Tempo bleibt das Fahrzeug stabiler, zudem verbessert das Sperrdifferenzial die Traktion auch aus dem Stand. Größter Vorteil der elektronischen Steuerung ist die feinfühligere und schnellere Reaktion des Systems auf sich ändernde Fahrsituationen. Somit wird der Grenzbereich weiter nach oben verschoben. 

Weder die Preise noch das Marktstartdatum der Facelift-Modelle wurden bisher mitgeteilt. Den GLC 63 4Matic+ gab es bisher ab 83.502 Euro.

Bildergalerie: Mercedes-AMG GLC 63 (2019)