Dem Fahrer geht es gut. Dem Auto eher weniger.

Der britische High-End-Händler HR Owen organisierte am Wochenende ein Supersportwagen-Treffen im Raum Acton im Westen Londons, und man kann mit Sicherheit sagen, dass es nicht wie geplant lief. Um seinen wertvollen Besitz zu zeigen, hielt es der Fahrer eines Lamborghini Huracan Performante für eine gute Idee, auf einer schmalen Straße mit seitlich geparkten Autos zu beschleunigen. Er ist gegen keines dieser Fahrzeuge geprallt, aber er hatte eine unglückliche Begegnung mit einem Baum und einer Ziegelwand.

Die Leistung des V10-Saugers war für den Fahrer offenbar zu viel, da er bei starker Beschleunigung die Kontrolle über den 640 PS starken Supersportwagen verlor. Es zeigt, dass selbst bei Allradantrieb und ausgeklügelten Traktions- und Stabilitätsregelungen ein erfahrener Fahrer erforderlich ist, um einen wütenden Bullen zu zähmen. Was aber natürlich am wichtigsten ist: Der Fahrer konnte sicher und gesund aus dem schnellen Coupé aussteigen und es waren keine Fußgänger in der Nähe, so dass die einzigen Opfer das Auto und die Mauer blieben.

Es bleibt abzuwarten, ob der Huracan Performance wiederbelebt wird, aber so wie es aussieht, braucht der Lamborghini einen längeren Werkstattaufenthalt, um wieder in Form zu kommen. Laut Umstehenden wollte der Fahrer des einst schnellsten Serienautos am Nürburgring mit Hilfe der Launch Control die Szene stilvoll verlassen. Aber da die Reifen kalt waren, mutierte er in Sekundenschnelle vom Helden zur Null. Nicht nur sein Ego war verletzt, auch seinem Supersportwagen (und allen Lamborghini-Liebhabern) hat er weh getan.

Es ist bei weitem nicht der erste Crash mit einem Huracan, aber da es sich hierbei um die Performante-Version handelt, wird die Reparatur des Autos noch teurer sein - das heißt, wenn er tatsächlich repariert und nicht abgeschrieben wird.

Quelle: F1 YMS / Youtube