Von dem Mega-Mini sollen nur 3.000 Exemplare gebaut werden

Der Mega-Mini wird Realtät: Nachdem auf der Frankfurter IAA im September 2017 der Mini John Cooper Works GP als Studie gezeigt wurde, hat die Marke jetzt die Serienproduktion für 2020 beschlossen. Erste Teaserbilder zeigen, das viele Elemente des 2017er-Konzepts übernommen werden, darunter jener Mega-Heckflügel, der wie ein Baustein von Lego aussieht.

Die Neuauflage des Mini JCW GP wird laut offiziellen Angaben von einem mehr als 300 PS starken Vierzylinder-Motor mit TwinPower-Turbo angetrieben und ist damit der mit Abstand stärkste und schnellste Mini, der jemals eine Straßenzulassung erhielt. Woher der Motor stammt, ist für Branchenkenner keine Überraschung: Es handelt um den M48-Ableger mit 306 PS aus dem BMW X2 M35i. Das liegt nahe, denn beide Fahrzeuge nutzen eine ähnliche Plattform. Ob auch der Mini JCW GP wie der Ober-X2 mit 8-Gang-Automatik und Allradantrieb kommt, ist noch offen.

Bildergalerie: 2020 Mini John Cooper Works GP teasers

Inzwischen tritt der Serienentwicklungsprozess für den neuen Mini John Cooper Works GP in seine entscheidende Phase. Diese findet auf der Rennstrecke statt, wo im Laufe der kommenden Monate die Gesamtfahrzeugerprobung absolviert wird. Interessant wird der Blick auf die Stoppuhr sein: Das Vorgängermodell des JCW GP mit 218 PS Leistung umrundete die Nürburgring-Nordschleife in 8:23 Minuten, denkbar wäre also für den 2020er-GP eine Zeit von unter acht Minuten. Sein Vorgänger wurde ebenso wie der bereits im Jahr 2006 vorgestellte MINI Cooper S mit John Cooper Works GP Kit in einer auf jeweils 2000 Fahrzeuge limitierten Auflage gefertigt. Beide sind heute begehrte Sammlerstücke. Auch beim neuen Mini John Cooper Works GP dürfte Beeilung sich lohnen, denn der Kraftzwerg wird in einer auf 3 000 Exemplare limitierten Auflage produziert.

Bildergalerie: Mini JCW GP 2019 Erlkönig Bilder

Bild von: CarPix