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Lada Vesta Sport: Nein, das ist kein Druckfehler!

Das kostet der Russen-GTI in seiner Heimat

Lada Vesta Sport

Roland Hildebrandt Roland Hildebrandt

Von: Roland Hildebrandt

11. Feb. 2019 um 17:49 Uhr

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Lada hat in Russland den Verkauf des neuen Vesta Sport gestartet. Moment mal? Lada Vesta plus Sport in einem Satz? Wird die eher mäßig aufregende Limousine plötzlich zum König der Coolness? Nun, ganz so weit möchten wir zwar nicht gehen, aber der Vesta Sport entwickelt einen ganz eigenen Reiz.

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Widmen wir uns den Fakten: Seit dem 31. Januar 2019 können sich unsere russischen Freunde einen Lada Vesta Sport bestellen, ein Auto mit laut Hersteller "sportlichem Charakter und präzisem Handling". Darüber mag man schmunzeln, doch Sport ist AvtoVAZ, dem Konzern hinter Lada nicht fremd. Man denke nur an Einsätze im Tourenwagensport und bei Rallyes.

Zu investieren sind mindestens 1.009.900 Rubel, umgerechnet rund 13.600 Euro. Inklusive sind ein Tempomat eine Klimaautomatik, ein Multifunktionslenkrad, Sitzheizung vorne, Licht- und Regensensor sowie ein Audiosystem. Wer zusätzlich ein Multimedia-Paket mit Rückfahrkamera, Navigation und beheizbarer Frontscheibe möchte, liegt bei 1.045.900 Rubel, das sind etwa 14.100 Euro.

Bildergalerie: Lada Vesta Sport

Lada Vesta Sport

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Was unterscheidet den Vesta Sport von seinen zivilen Brüdern? Lada nennt ein Bodykit, eine Tieferlegung um 31 Millimeter sowie eine breitere Spur und 17-Zoll-Räder. Auf dem Grill prangt das Sport-Logo. Innen gibt es rote und schwarze Akzente, dazu mit Alcantara-ähnlichem Material bezogene Sitze. Vergessen wollen wir nicht das Leder am Lenkrad, Schalthebel und Handbremshebel. 

Unter der Haube arbeitet wie im Renault Sandero R.S. für Südamerika ein 1,8-Liter-Saugbenziner mit 145 PS Leistung. 184 Newtonmeter Drehmoment stehen bei 3.600 Touren bereit, in 9,6 Sekunden werden 100 km/h erreicht. Das Schaltgetriebe muss mit fünf Gängen auskommen, maximal sollen 193 km/h machbar sein.

Insgesamt mehr als 200 neue Teile wurden im Lada Vesta Sport verbaut, darunter eine speziell entwickelte Bremsanlage. Den Durchmesser der vorderen Bremsscheiben hat man vergrößert, Scheibenbremsen sind an der Hinterachse montiert. Ein speziell abgestimmtes ESP bietet Sport-Einstellungen und die Möglichkeit zur vollständigen Abschaltung. 

Kommt der Lada Vesta Sport auch nach Deutschland? Wohl eher nicht, denn bereits der "normale" 1,8-Liter-Motor wird nicht importiert. Zudem dürfte die Zielgruppe sehr überschaubar sein. Eigentlich schade. Wir würden dem Vesta Sport gerne einmal die Sporen geben. Auf der Rennstrecke, ohne ESP.

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