2020 kommt eine rein elektrische Version des Transporters

Nachdem vor Kurzem der neue Opel Zafira Life für Aufsehen gesorgt hat, debütiert jetzt sein Nutzfahrzeug-Bruder: Der Opel Vivaro des Jahres 2019 ist die dritte Generation des Lieferwagens. Handelte es sich beim bisherigen Vivaro um das Produkt einer Kooperation mit Nissan und Renault, so stammen jetzt seine Bruder mehrheitlich aus dem PSA-Konzern. De facto ist der Opel Vivaro III baugleich mit dem Citroën Jumpy, dem Peugeot Expert und dem Toyota ProAce. 

Der bereits ab Februar 2019 bestellbare und ab Spätsommer beim Händler erhältliche neue Opel Vivaro bietet viele Varianten: Er ist als Kastenwagen (Cargo), Doppelkabine für bis zu sechs Personen, Plattformgestell und Kombi sowie erstmals in drei statt zwei Längen erhältlich (4,60 Meter, 4,95 Meter und 5,30 Meter). Bei einem maximalen Ladevolumen von 6,6 Kubikmeter lassen sich bis zu 1.400 Kilogramm Nutzlast verstauen – 200 Kilogramm mehr als bisher. Gleiches gilt für die Zuglast: Der neue Vivaro zieht mit bis zu 2.500 Kilogramm Anhängelast eine halbe Tonne mehr als sein Vorgänger. Einzig in der Fahrzeughöhe gibt sich der Newcomer bescheiden: Die meisten Vivaro-Varianten messen nur knapp 1,90 Meter. Dies hat ganz praktische Gründe: So kann der Vivaro auch in Tiefgaragen und Einkaufszentren selbst bei beschränkter Deckenhöhe so gut wie überall zum Be- und Entladen parken.

Für sicheres Vorankommen sorgt das adaptive Traktionssystem IntelliGrip, das Vivaro-Fahrer auch auf rauem Terrain ans Ziel bringt. Zusätzlich lässt sich der Vivaro mit einem speziellen Baustellen-Set-up inklusive mehr Bodenfreiheit und Unterbodenschutz bestellen. Darüber hinaus wird gleich zur Vivaro-Markteinführung auch eine 4x4-Variante des Offroad-Spezialisten Dangel zur Verfügung stehen.

Der ungehinderte Zugang zum Ladeabteil ist über die breiten Heck- sowie die Schiebetüren an den Seiten gewährleistet. Erstmals öffnen die seitlichen Schiebetüren des Vivaro auch elektrisch und damit vollautomatisch. Das funktioniert bei Bedarf von außen sensorgesteuert durch eine Fußbewegung in Richtung des Fahrzeugs. Dank einer sogenannten FlexCargo-Durchreiche unter dem Beifahrersitz lässt sich in der 5,30-Meter-Variante bis zu 4,02 Meter langes Arbeitsgerät verstauen.

Bereits 2020 wird das Antriebsportfolio des Transporters der nächsten Generation um eine rein batterie-elektrische Variante ergänzt.

Zwecks Rundumsicht hat der neue Opel Vivaro Ultraschallsensoren in der Front- und Heckschürze an Bord. Sie melden dem Fahrer Hindernisse beim Einparken und überblicken den normalerweise toten Winkel. Eine Rückfahrkamera überträgt ihr Bild je nach Ausstattung auf den Innenspiegel oder den Sieben‑Zoll-Monitor. Charakteristika wie die hoch positionierten Scheinwerfer und die für die meisten Vivaro-Varianten gültige Maximalhöhe von 1,90 Meter verringern das Risiko kostspieliger Beschädigungen beispielsweise beim Einparken.

Bildergalerie: Opel Vivaro (2019)