Eckig und kantig: Das neue SUV zwischen GLA und GLC

Mercedes hat im Jahr 2019 viel vor. Bereits bekannt sind der neue GLE (ab Januar), die neue B-Klasse (ab Februar), das Elektro-SUV EQC (ab Sommer) und der neue Mercedes CLA (ebenfalls ab Sommer). Aber auch ein Mercedes GLB ist zu erwarten, wie die zahlreichen Erlkönigbilder zeigen.

Die Erlkönigbilder zeigen deutlich, dass der GLB ziemlich kantige Formen haben wird, also eher dem Nutzwert verpflichtet sein wird als dem eleganten Design. Anders ausgedrückt: Er wird wohl eher ein Van-SUV als ein Coupé-SUV werden. So geduckt wie der GLA wird er nicht sein, aber auch nicht so kantig wie die G-Klasse, wenn unser Illustrator mit seinem Rendering recht hat.

Mercedes GLB

Der neue GLB wird sich zwischen GLA und GLC einreihen. Die Lücke ist nicht allzu groß, wie man an den Maßen sieht: Der GLA misst 4,42 Meter, der GLC 4,66 Meter. Wenn der GLB die goldene Mitte sucht, könnte er bei 4,54 Meter landen – das wäre etwa die Länge des Ford Kuga. Antreten wird der Wagen aber eher gegen den Audi Q3 (4,48 Meter) und den BMW X1 (4,44 Meter). Angeblich wird es den ziemlich länglich aussehenden GLB aber auch als Siebensitzer geben.

Das Cockpit dürfte das gleiche sein wie bei A-Klasse, B-Klasse oder CLA, das heißt, man darf riesige Displays erwarten.

Auf der Benzinerseite könnten (ähnlich wie beim GLA und der neuen B-Klasse) ein GLB 180 und ein GLB 200 stehen. Die Frage ist nur, ob der 1,33-Liter-Turbo (M 282) aus der Renault-Nissan-Kooperation mit 136/163 PS unter der Haube stecken wird wie bei der B-Klasse oder der 1,6-Liter-Turbo mit 122/156 PS wie im GLA? Wir vermuten, dass sich Mercedes wegen der Emissionen für den neueren 1,33-Liter entscheidet. Aber bei 160 bis 170 PS wird wohl noch nicht Schluss ein, so dass es auch einen 2,0-Liter-Benziner geben wird, etwa einen GLB 250 (mit dem Motor aus dem entsprechenden GLC).

Als Diesel wird wohl der neue OM 654 eingesetzt, und zwar mit 1,6 und 2,0 Liter Hubraum. Gut vorstellbar wären 2,0-Liter-Versionen wie in der B-Klasse, also ein GLB 200 d mit 150 PS und GLB 220 d mit 190 PS. Auch von elektrifizierten Versionen darf man ausgehen.

Die meisten Versionen dürften Allradantrieb haben, nur die Grundvarianten einen Frontantrieb.

Vorgestellt wird das Auto wohl in Form einer Presseaussendung. Messepremiere dürfte das Auto dann auf dem Genfer Autosalon oder spätestens auf der IAA in Frankfurt haben.