2019 soll die Produktion des wohl "Varekai" genannten Wagens starten

Schon seit einiger Zeit wird über das DBX-SUV von Aston Martin gemunkelt. Aber während sich die Gerüchte wie ein Lauffeuer verbreiten, gab es kaum Infos aus dem Hauptquartier von Aston im britischen Gaydon.

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Dieses Rendering zeigt uns jedoch, wie der fertige Wagen aussehen könnte. Mit dem Styling des DB11 präsentiert unser Bild einen typische Aston-Martin-Look auf einer leicht erhöhten viertürigen Coupé-Karosserie.

Die Motorhaube ist etwas kürzer, als Sie vielleicht erwarten - möglicherweise, um mehr Innenraum und hintere Türen zu ermöglichen -, während die Windschutzscheibe aufrechter steht als bei aktuellen Modellen von Aston Martin.

Es ist aber nicht alles anders. Die Lüftungsöffnungen hinter den Hinterrädern sind ein Markenzeichen von Aston, während die ausladende Dachlinie die leicht abgetrennte C-Säule des DB11 aufgreift. Im DB11 dient sie dazu, Luft zum Heckspoiler zu leiten, aber ob eine solche Funktion bei dem ersten SUV des britischen Unternehmens notwendig sein wird, bleibt abzuwarten.

DBX ist übrigens nur der Projektname. Man erwartet den Namen "Varekai" für die Serienversion erreicht, besonders hoch im Kurs steht. Obwohl unser Rendering eine deutliche Erhöhung der Bodenfreiheit gegenüber etwa einem Rapide S aufweist, mutiert der DBX/Varekai auch nicht zur Mercedes G-Klasse. Wie der Lamborghini Urus wird er sich wahrscheinlich mehr auf den Sport und weniger auf den Nutzen konzentrieren.

Wir wissen aber noch nicht, wie sportlich der höhergelegte Aston sein wird. Die Gerüchteküche bietet Vorschläge von Elektromotoren bis hin zu großvolumigen Benzinmotoren.

Einigen Medien zufolge ist der Mildhybrid-Reihen-Sechszylinder aus dem Mercedes-AMG CLS 53 im Gespräch. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein AMG-Motor in einem Aston Martin ein Zuhause gefunden hat - schauen Sie sich nur den 4,0-Liter-V8 des C 63 im DB11 an.

In einem Interview hat Astons Chefdesigner Marek Reichmann verraten, dass der DBX/Varekai definitiv keinen Dieselmotor bekommt.

Auf die Frage, ob ein Ölbrenner im SUV funktionieren würde, antwortete er: "Niemals, nie, nie, nie, nie, nie, nie, nie, nie. Niemals. Niemals! Kein Diesel."

Das ist also ein klares Nein.

Und wann kommt der DBX/Varekai auf den Markt? 2019 soll die Produktion starten. Zu diesem Zweck hat Aston Martin extra ein neues Werk in Südwales gebaut.

Bildergalerie: Aston Martin DBX (Rendering)