Bis zu 70 Millimeter Tiefgang für das Ingolstädter Mittelklasse-SUV

Der erste Q5 (gebaut von 2008 bis Ende 2016) war für Audi ein gewaltiger Erfolg. Das begehrte Mittelklasse-SUV dürfte sich nun jedoch vermehrt in zweiter oder dritter Hand befinden und Fahrwerksspezialist H&R weiß sehr gut, was das bedeutet: Die Lust auf Fahrzeug-Optimierung steigt bei den (nun meist jüngeren) Besitzern rapide an. Grund genug für die H&R-Ingenieure, nochmal in die Trickkiste zu greifen und der Tuning-willigen Kundschaft einen ganzen Haufen Tiefgang zum erschwinglichen Kurs anzubieten. 

Lesen Sie auch:

Die Lennestädter Handling-Tüftler haben bereits einige Produkte für den Q5 8R im Portfolio. Ganz neu ist nun das fortschrittliche HVF-Federsystem, das nach dem Einbau eine stufenlose Absenkung des Fahrzeugs ermöglicht. Wohlgemerkt mit den Seriendämpfern. Da der Feldwegeinsatz laut H&R in dieser Fahrzeugklasse ohnehin eine untergeordnete Rolle spielt, geht es im Falle des Q5 auch mächtig nach unten. An der Vorderachse sind 40 bis 60 Millimeter drin, hinten sogar 45 bis 70 Millimeter. 

Der Tuner verspricht neben der bulligeren Optik ein völlig neues Fahrgefühl mit erheblich reduzierter Karosserie-Wankneigung. Der nötige Fahrkomfort soll dabei erhalten bleiben. 

Neben den neuen Gewindefedern gibt es für den Q5 weiterhin konventionelle Sportfedern mit 40 oder 60 Millimeter Tieferlegung sowie ein Gewindefahrwerk mit speziellen H&R-Dämpfern. Ebenfalls im Portfolio: Die Trak+-Spurplatten mit Verbreiterungen von 20 bis 100 Millimeter pro Achse.

Die H&R-Gewindefedern sind für alle Q5 ohne Magnetic-Ride-Control-Fahrwerk für 642 Euro zu haben. Das erforderliche Teilegutachten liegt bei. 

 

H&R Audi Q5