Obwohl es die allerersten Erlkönigbilder sind, fährt der Prototyp bereits mit Serien-Karosse und -Leuchten

Der aktuelle Audi A3 war/ist ein sehr wichtiges Modell für die Volkswagen-Gruppe. Schließlich ist er das erste Auto, dass auf der allgewaltigen MQB-Plattform basiert. Ein fast unüberblickbares Arsenal an kleinen bis mittelgroßen Fahrzeugen folgte auf den 2012 eingeführten A3. Nun macht sich VW bereit, seinen flexiblen MQB-Baukasten aufzufrischen.

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Ende 2019 dürfte der neue A3 debütieren. Seine Geschwister VW Golf VIII und Seat Leon IV erwarten wir ebenfalls um diese Zeit herum. Nun haben wir die allerersten Erlkönigbilder der vierten A3-Generation zugespielt bekommen. Seltsamerweise trägt dieser Prototyp nicht nur eine Karosserie spazieren, die verdächtig nach Serienkleid aussieht, es scheint sich dabei auch gleich um den schärferen S3 zu handeln. Indizien für die kleinere der beiden Hot-Hatch-Versionen (natürlich wird es auch wieder eine extrem angespitzte RS-3-Variante geben) sind die typischen vier Auspuffendrohre am Heck und relativ generös geformte Lufteinlässe an der Front.

Trotz überaus wirbeliger Tarnung am gesamten Körper erkennen wir außerdem ganz neue Leuchten, die darauf hindeuten, dass der A3 2019 die jüngste Designsprache des Unternehmens adaptieren wird. Ähnliche Beleuchtung kennen wir bereits von A6, A7 und A8, aber auch vom neuen A1 Sportback. Ob das, was nach dreieckigen LED-Tagfahrleuchten aussieht, auch in Serie bleibt, muss man allerdings abwarten.

Wie alle künftigen A3 (abgesehen von einem möglichen Cabrio) verfügt dieser Prototyp über fünf Türen. Der Dreitürer wird eliminiert. Auffällig: Die Motorhaube sieht komplett neu aus. Außerdem sind die Flanken des neuen A3/S3 Sportback deutlich konturierter. Die Kotflügel wirken eckiger und stärker ausgeformt.

Was die Ausmaße betrifft, wird sich der neue A3 nicht sonderlich vom 4,31 Meter langen Vorgänger unterscheiden. Ob man mit der optimierten MQB-Plattform auch mehr Platz im Innenraum findet, bleibt abzuwarten. Der aktuelle A3 ist beim Raumangebot im Prinzip schon sehr gut aufgestellt.

Technisch hingegen wird das Auto einen großen Sprung machen. Wir erwarten mindestens den Standard des kürzlich vorgestellten Audi Q3. Die Bedienung dürfte wie bei A6, A7 und A8 über größere Touch-Bildschirme erfolgen.

Was die Motoren betrifft, wird der A3 über die neuesten 1,5- und 2,0-Liter-Vierzylinder verfügen. Leistung: Wohl zwischen 130 und 250 PS. Ein 1,0-Liter-Dreizylinder als Einstieg erscheint realistisch. Auch der Diesel wird weiterhin gefragt sein. Aktuell gibt es hier zwischen 110 und 184 PS.

Topmodell wird der RS 3 mit seinem 2,5-Liter-Fünfzylinder, der dann über 400 PS leisten wird. Wie es beim S3 aussieht, ist hingegen noch unklar. Wir erwarten jedoch den bekannten Zweiliter-Turbo. Aktuell bringt er es auf 310 PS. Über 320 Pferde sollten es beim Nachfolger mindestens sein.

Der neue Audi S3 dürfte nicht vor 2020 debütieren.

 

 

2020 Audi S3 Sportback spy photos