Audi verrät die technischen Daten des Elektro-SUVs

Mit immer neuen Details erhöht Audi die Spannung bis zur Premiere des e-tron am 17. September 2018. So wurde jetzt verkündet, wie sich das elektrisch angetriebene Oberklasse-SUV auf dem 4.302 Meter hohen Pikes Peak in den USA beim Bremsentest bewährt. Genauer gesagt: Ein Rekuperationstest, also die Rückgewinnung von Energie durch Bremsen.

Das sind die Rivalen des Audi e-tron:

Viel interessanter sind aber die parallel dazu veröffentlichen technischen Eckdaten des Audi e-tron: Die beiden Elektromotoren leisten zusammen 265 Kilowatt (gleich 360 PS) Leistung und entwickeln ein Drehmoment von 561 Newtonmeter. Bis zu 60 Sekunden lang können sie diese Leistung in der Spitze abrufen. In unter sechs Sekunden beschleunigt der e-tron auf Tempo 100, bei 200 km/h wird elektronisch abgeregelt.

Wechselt der Fahrer von Fahrstufe D zu S und tritt voll auf den Pinsel, aktiviert er den Boost-Modus. Dieser steht acht Sekunden lang zur Verfügung. Hier stehen 300 Kilowatt respektive 408 PS und 664 Newtonmeter Drehmoment bereit. Zum Vergleich: Der etwas kleinere Jaguar I-Pace bietet 294 Kilowatt (400 PS) und 696 Newtonmeter.

Wie sieht es mit der Reichweite aus? Audi verspricht für den e-tron mehr als 400 Kilometer nach WLTP-Zyklus. Zurück zum Thema Bremsen: Der e-tron-Prototyp rekuperiert mit mehr als 70 Prozent seiner Antriebsleistung (300 Newtonmeter und 220 Kilowatt), bis zu 30 Prozent soll diese Maßnahme zur Reichweite beitragen.

Der Fahrer kann den Grad der Schubrekuperation über Lenkradwippen in drei Stufen wählen. Erst wenn mit dem Bremspedal stärker als 0,3 g verzögert wird, kommen die Radbremsen ins Spiel. Je nach Fahrsituation entscheidet das elektrohydraulisch integrierte Bremsregelsystem, ob per E-Maschine, Radbremse oder einer Mischung aus beiden rekuperiert wird. Und das laut Audi elektrisch individuell an jeder Achse.

Audi E-Tron Prototyp Pikes Peak