Anfang 2020 werden ungewohnte Ami-Bikes auf den Markt kommen

Wohin steuert Harley-Davidson? Aktuell ist die Motorrad-Kultmarke in Europa von Strafzöllen betroffen. Parallel dazu wird die Kundschaft auch nicht jünger. Deshalb hat Harley einige neue Modelle entwickelt. Und diese sehen ziemlich cool aus.

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Matt Levatich, Präsident von Harley-Davidson, macht die künftige Zielrichtung deutlich: Neben den loyalen Stammkunden möchte man mit Blick auf neue Motorrad-Fans „die nächste Revolution der Freiheit auf zwei Rädern anführen“. Und so plant man einen massiven Ausbau des Modellprogramms hin zum Vollsortimenter.

Zunächst werden die schweren Modelle Touring und Cruiser weiterentwickelt. Ganz neu ist eine modulare Plattform für die Mittelgewichts-Klasse im Bereich von 500 bis 1.250 Kubikzentimeter Hubraum. Als erstes „Abenteuer-Touring-Motorrad“ wird die Harley-Davidson Pan America kommen. Sie weist ebenso 1.250 Kubik auf wie das neue Custom-Modell.

Auf 975 Kubik bringt es die neue Streetfighter. Dieses Bike scheint an die Tradition der 2009 von Harley-Davidson eingestellten Marke Buell anzuknüpfen. Alle drei neuen Motorräder starten 2020, bis 2022 sollen weitere Modelle das Portfolio ergänzen.

Für den asiatischen Markt, insbesondere Indien, entwickelt Harley kleine Motorräder der Hubraumklasse von 250 bis 500 Kubik. Unter dem Namen „LiveWire“ steigt die US-Firma ab 2019 in das Geschäft mit Elektro-Motorrädern ein, bis 2022 sollen kleinere und günstigere E-Maschinen das Programm ausweiten.

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