Italo-Tuner Aznom macht Pick-up zum opulenten Edel-SUV

Das Segment der Luxus-SUVs wächst, gedeiht und nimmt teils recht bizzare Formen an. Sowas dürften Sie trotzdem noch nicht gesehen haben. Vorhang auf für den Atulux (All-Terrain Utility Luxury) des italienischen Veredlers Aznom. Dieser nimmt einen Ram 1500 und verwandelt ihn in ein SUV, das in puncto Opulenz komplett durch die Decke geht.

Ein bisschen Maybach
Ist das Design des Atulux gelungen? Nun, wie man‘s nimmt. Mit der gestreckten Kabine und dem kleinen Kofferraum-Stummel erinnert er ein wenig an das kürzlich in Peking gezeigte Mercedes-Maybach Ultimate Luxury Concept. Mechanisch vertraut die Aznom-Wuchtbrumme auf den bekannten, 396 PS starken 5,7-Liter-V8 des Ram. Die Verwandlung geht allerdings mit einer Verstärkung des Rahmens einher. Dazu gibt es größere Bremsen mit Acht-Kolben-Sätteln an der Front. Für adäquaten Fahrkomfort sorgt eine Luftfederung. Zusätzliches Dämm-Material bringt mehr Ruhe in die Fuhre.

Hinten wird es exquisit
Im Interieur verwöhnt der Aznom Atulux vor allem die Passagiere in der hinteren Sitzreihe. Trotz der Mächtigkeit des Vehikels finden nur zwei Personen im Fond Platz, diesen aber fehlt es an so gut wie nichts. Der Großteil der Kabine inklusive des Dachhimmels ist mit flamboyant gestepptem Nubuck-Leder ausgeschlagen. Alcantara und der großzügige Einsatz von Holz ergänzen das noble Ambiente. Zwischen den beiden Rücksitzen baut sich eine massive Mittelkonsole auf, die vor Aha-Erlebnis-Funktionen nur so strotzt. Sie finden hier unter anderem ein beleuchtetes, gülden umrahmtes Whiskey-Fach, eine ausfahrbare Espresso-Maschine und einen Kühlschrank in der Mittelarmlehne. Sollte auch das irgendwann langweilig werden, können Sie immer noch die beiden XXL-Displays aus der Decke fahren lassen und Xbox spielen.

Offroad-VIP-Shuttle
Dass Großraum-Fahrzeuge zu superluxuriösen VIP-Shuttles umgebaut werden, ist natürlich nichts Neues. Allerdings handelt es sich bei den Basis-Autos in der Regel um Mercedes Sprinter, VW-Busse oder ähnliches. Der Aznom Atulux bringt da – egal, ob man die Optik (oder den seltsamen Namen) gut findet – ordentlich frischen Wind rein. Außerdem verspricht sich der Erbauer vom Atulux mehr Offroad-Kompetenz. Der nächste Promi-Event in undurchdringlichem Gelände ist schließlich nur noch eine Frage der Zeit.

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