Home
News
Auto News
ADAC-Sommerreifentest 2018
Zweitmarken gleichauf mit Premiumprodukten

Stefan Leichsenring 
Von: Stefan Leichsenring
22. Feb. 2018 um 12:07 Uhr
Als bevorzugte Quelle Motor1.com auf Google hinzufügen
- (https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fde.motor1.com%2Fnews%2F233888%2Fadac-sommerreifentest-zweitmarken-premiumreifen-nasse%2F&text=ADAC-Sommerreifentest%202018&via=Motor1DE)
- Kopie
Teilen
Was beim ADAC-Winterreifentest erstmals auffiel, setzt sich im aktuellen Sommerreifentest fort: Preisgünstige Zweitmarken erzielen gleich gute oder ähnlich gute Ergebnisse wie die Konzernmütter. In der Golf-Dimension 205/55 R 16 erreicht der Bridgestone-Ableger Firestone mit dem Roadhawk die identische Gesamtnote 2,3, die Conti-Tochter Semperit mit dem Speed-Life nur ein um ein Zehntel schlechteres Ergebnis (2,4). In der Fiesta-Größe 175/65 R 14 wird der Falken, ein Ableger des Japaners Sumitomo, sogar Testsieger (Note 2,3), zusammen mit der erneut ,guten" Conti-Zweitmarke Semperit (2,4).
Auf die Verschleißwerte achten
Sparen kann auch, wer auf die Verschleißwerte eines Reifens achtet. Für den Test wurde die Laufleistung jedes Reifens auf rund 15.000 Kilometern ermittelt. Davon waren etwa 60 Prozent Landstraße und etwa 40 Prozent Autobahn. Als Testfahrzeug diente ein VW Golf VII 2.0 TDI mit halber Zuladung. So fährt der Testsieger Michelin Primacy 3 mit mehr als 45.000 Kilometern fast 20.000 Kilometer weiter als der mit ,ausreichend" bewertete Infinity Ecosis.
Große Unterschiede bei Nässe
Auffällig beim diesjährigen Sommerreifentest sind auch die Unterschiede im Nassbremsen: So hat in der 175er-Größe der Continental PremiumContact 5 einen um nahezu zehn Meter kürzeren Bremsweg (42,7 Meter aus 80 km/h auf nasser Fahrbahn) als der Letztplatzierte, der Sava Perfecta, mit 52,2 Metern.
Preisvergleiche bleiben wichtig
,Wir empfehlen den Autofahrern schon immer, Preise für den gewählten Reifen bei mehreren Händlern zu vergleichen", sagt ADAC-Experte Reinhard Kolke. ,Vor allem ein Blick auf Zweitmarken kann sich lohnen, aber auch auf Einzelkategorien. Denn für Vielfahrer rechnet sich ein etwas höherer Anschaffungspreis durch niedrige Verschleißkosten."
Lesen Sie auch:
- - ADAC-Winterreifentest (September 2017)
- - Die sieben Winter-Todsünden: Was Sie jetzt unbedingt vermeiden sollten
Bildergalerie: ADAC-Sommerreifentest 2018

4

Diesen Artikel teilen
- (https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fde.motor1.com%2Fnews%2F233888%2Fadac-sommerreifentest-zweitmarken-premiumreifen-nasse%2F&text=ADAC-Sommerreifentest%202018&via=Motor1DE)
- Kopie
Meistgelesen

Carado CV600 Pro (2026) im Test: Reichen sechs Meter für drei Wochen Familienurlaub mit Hund?

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht
AKTUELLSTE ARTIKEL
- Tatsächlicher Verbrauch: Honda Jazz Vollhybrid (2026) im Test 21 Okt. - Verbrauchstests
- Benimar Kaleo (2026): Viel Wohnmobil für unter 60.000 Euro? 20 Okt. - Campingmobile
- Mazda CX-80 Diesel (2026) im Video: Ist Downsizing doch Unsinn? 20 Okt. - Einzeltests
- Geld für Autozubehör sparen? Skoda hat eine ungewöhnliche Idee ... 20 Okt. - Designstudien
- Offroad-Klassiker neu gedacht: 212 kommt als Dreitürer nach Deutschland 20 Okt. - Auto News
- Mercedes eröffnet neues Classic Center: Ein Blick hinter die Kulissen 20 Okt. - Historie und Oldtimer
- ADAC-Kindersitztest 2026: Zwei Modelle fallen durch 20 Okt. - Ratgeber
Auch interessant

Offroad-Klassiker neu gedacht: 212 kommt als Dreitürer nach Deutschland

Tatsächlicher Verbrauch: Honda Jazz Vollhybrid (2026) im Test

Mitsubishi bringt Outlander und Eclipse Cross als Taxi

Benimar Kaleo (2026): Viel Wohnmobil für unter 60.000 Euro?

Nissan Pixo (2026): Innenraum und Kofferraum im Detail betrachtet

Mazda CX-80 Diesel (2026) im Video: Ist Downsizing doch Unsinn?

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus