In Paris debütiert die Neuauflage des koreanischen Polo-Rivalen

Das meistverkaufte Auto von VW? Der Golf. Aber was ist es bei Kia? Die Antwort: Der Rio. Im Jahr 2015 lag der weltweite Absatz des Kleinwagens bei 473.000 Fahrzeugen, Auf dem Pariser Autosalon (1. bis 16. Oktober 2016) steht nun die vierte Auflage des Bestsellers. Jetzt gibt es erste offizielle Bilder.

Gelungene Proportionen
Während der noch aktuelle Rio, der 2011 auf dem Markt kam, einen echten Quantensprung im Design markierte, setzt sein Nachfolger auf Evolution. Tatsächlich hat Kia die optischen Schwachstellen beseitigt. So wirkt der Rio in Richtung Heck nicht mehr so abgehackt, zudem werden die hinteren Fenster größer. Doch beginnen wir zunächst vorne mit unserem Rundgang. Dort bleibt es beim typischen ,Tigernasen"-Grill, während die neuen Scheinwerfer etwas schlanker als bislang sind. Die Verlängerung von Motorhaube, Frontüberhang und Radstand (jetzt 2,58 Meter) verbessert die Proportionen, während C-Säule und Heckscheibe aufrechter stehen. Übrigens wird es den Rio künftig nur noch als Fünftürer geben.

Turbo-Dreizylinder in Sicht
Der neue Kia Rio ist mit 4,06 Meter um 15 Millimeter länger als sein Vorgänger, gleichzeitig wird er minimal flacher. Innen setzt die Marke auf ein Cockpit mit neuer Mittelkonsole, die zum Fahrer geneigt ist. Hier thront ein großformatiger Touchscreen, in den viele Funktionen integriert sind. So reduziert sich die bislang schon niedrige Zahl der Knöpfe in der Mitte weiter. Metallakzente und Oberflächen in Hochglanz-Schwarz sollen das Auge erfreuen. Zur Technik unter dem Blech äußert sich Kia erst in Paris. Wahrscheinlich ist aber, dass der 1,2-Liter-Saugbenziner mit 85 PS im Programm bleibt, um den Einstiegspreis unter 10.000 Euro zu drücken. Darüber rangieren neue Turbo-Dreizylinder mit 100 und 120 PS, wie sie bereits im Schwestermodell Hyundai i20 zum Einsatz kommen. Die Produktion der europäischen Rio-Ausführung startet Ende 2016.

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