Der Hersteller hat das große SUV überarbeitet

Mehr Sicherheit, mehr Komfort, mehr Qualität, mehr Ausstattungslinien und ein modifiziertes Außendesign … der Nissan X-Trail geht ab September 2017 überarbeitet an den Start. Was Nissan genau am meistverkauften SUV der Welt verändert hat? Wir haben die Infos.

Optisches Feintuning
An der Front wurden der Grill und der Stoßfänger neu gestaltet. Letzterer hat jetzt Kunststoffteile in einem schwarz glänzenden Finish. Außerdem hat Nissan die Optik des Tagfahrlichts verändert und die Halogen-Scheinwerfer grenzen sich optisch nun klarer von den Voll-LED-Scheinwerfern ab. Der hintere Stoßfänger erhält zudem neue Chrom-Akzente und neu ist auch das LED-Lichtmotiv der Rückleuchten. In den Radkästen drehen sich neue 18-Zoll-Räder, es gibt eine Chromleiste im unteren Bereich der Türen sowie die erweiterte Farbpalette. Neben den sechs vom bisherigen Modell übernommenen Lackierungen stehen vier neue Töne zur Wahl: ,Orange", ,Tinted Red", ,Blue Brown" und ,Dark Brown".

Länger, mehr Kofferraum und neue Heckklappe
Durch die optischen Modifikationen hat der X-Trail in der Länge leicht zugelegt: Von Stoßstange zu Stoßstange misst er jetzt 4,69 Meter (plus fünf Zentimeter). Breite (1,83 Meter), Höhe (1,74 Meter) und Radstand (2,71 Meter) bleiben unverändert. Beim Platzangebot dürfte es also bei bekannten Verhältnissen bleiben. Der X-Trail ist ein Fünfsitzer mit der Option auf sieben Sitzplätze. 40 Prozent der europäischen Käufer greifen zu der Version mit den zwei Zusatzstühlen im Kofferraum. Dieser wächst beim Fünfsitzer übrigens von 550 auf 565 Liter. Beide Varianten lassen sich mit einer elektrischen Heckklappe ausstatten, die per Fußkick öffnet.

Höherwertiger Innenraum?
Für die Interieur-Aufwertung spendiert Nissan ein neues und unten abgeflachtes Lenkrad mit neuen Vier-Wege-Bedientasten und optionaler Heizfunktion. Details wie ein neuer Lederschutz an beiden Seiten der Mittelkonsole, die schwarz glänzenden Lüftungsdüsen, die neuen Türinnenverkleidungen, die neue Mittelarmlehne, den neuen CVT-Wahlhebel sowie das Finish oberhalb des Handschuhfachs sollen laut Nissan für eine insgesamt höhere Qualitätsanmutung im Interieur sorgen.

Nachgerüstet: Infotainment- und Assistenzsysteme
Auch in Sachen Infotainment und Assistenz rüstet Nissan im X-Trail ebenfalls auf: Neben einem neuen Bose-Audiosystem passte der Hersteller die Optik des Navigationssystems an. Hinter dem Begriff ,ProPILOT" versteckt sich eine Technik, die im einspurigen Autobahn- oder im Kolonnenverkehr und in Staus die Steuerung von Lenkung, Beschleunigung und Bremsen übernimmt. Darüber hinaus zieht ein Querverkehrs-Warner unters Blech und eine neue Auto-Hold-Funktion ergänzt bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe die Berganfahrhilfe.

Unter der Haube bleibt es wie gehabt
Die Antriebspalette bleibt unangetastet. Neben dem im Winter 2016 eingeführten 2,0-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor mit 177 PS stehen ein 1,6-Liter-Selbstzünder mit 130 PS und ein 1,6-Liter-Benziner mit 163 PS zur Wahl. Während der Benziner stets mit Sechsgang-Schaltgetriebe und Frontantrieb ausgeliefert wird, sind für die Dieselmotorisierungen wahlweise auch ein stufenloses CVT-Getriebe und/oder ein Allradantrieb verfügbar.

Ausstattungslinien, Serienumfang und Preise
Die Preise für den überarbeiteten Nissan X-Trail beginnen bei 25.440 Euro für das Basismodell mit Benzinmotor, Frontantrieb und Schaltgetriebe. Ein Tempomat, eine Bluetooth-Verbindung, eine Klimaanlage, elektrisch anklappbare und beheizbare Außenspiegel sowie 17-Zoll-Leichtmetallräder sind in dieser Version serienmäßig. Je nach gewählter Ausstattungslinie (,Visia", ,Acenta", ,N-Connecta" und ,Tekna") sind Extras wie ein Panorama-Glasdach, eine Lederausstattung, getönte hintere Scheiben und eine Zweizonen-Klimaautomatik dabei. Für das Topmodell mit großem Diesel, CVT und Allrad sind in der höchsten Linie so mindestens 45.290 Euro fällig.

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