Praktischeres Modell soll helfen, Umsatz zu verdoppeln

Ob Sie das gut finden oder nicht, aber ein Ferrari-SUV – nein das wäre zu schockierend, sagen wir besser ein Ferrari-Crossover – wird vermutlich schon in ein paar Jahren auf den Markt kommen. Die Entwicklung des intern F16X genannten Projekts hat Berichten zufolge schon begonnen. Das fertige Produkt soll 2021 erscheinen. Es handelt sich dabei offensichtlich um ein "Utility Vehicle", das mehr Platz bieten soll als der aktuell größte Ferrari GTC4Lusso.

Kein SUV
Ob es mehr Bodenfreiheit gibt, ist noch nicht klar. Ebensowenig, ob es sich um einen Zwei- oder Viertürer handelt. Ein klassisches SUV soll es aber nicht werden. Der neue "Nutzwert-Ferrari" ist einer der Hauptpfeiler des Plans, mit dem FCA-Chef Sergio Marchionne den Profit des Unternehmens bis zum Jahr 2022 verdoppeln will. Das berichtet das Magazin Bloomberg.

2.000 Stück im Jahr
Der Absatz (2016 waren es 8.014 Fahrzeuge) soll aber auch dann die selbst gesteckte Grenze von 10.000 Fahrzeugen nicht überschreiten. Es geht um Exklusivität und Verbrauchsgrenzwerte, die Ferrari sonst einhalten müsste. Das neue Modell soll etwa 2.000 Verkäufe pro Jahr beisteuern. Vor allem den chinesischen Markt hat man damit im Blick.

Wohl mit V8-Hybrid
Der neue F16X dürfte wohl auf der Plattform des GTC4Lusso-Nachfolgers stehen, der für 2020 vorgesehen ist. Allradantrieb und ein V8-Hybrid dürften gesetzt sein. Generell will Ferrari die Hybrid-Schlagzahl deutlich erhöhen, um seine Modelle effizienter zu machen. Die Roten sind nicht der erste Luxus-Hersteller, der sich dem Thema SUV/Crossover widmet. Bei Maserati und Bentley gibt es bereits ein SUV, Aston Martin entwickelt einen Crossover und Rolls-Royce wird in Kürze mit seinem ersten SUV namens Cullinan aufwarten.

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