Martialisches Motor- und Optikpaket für zivile Kampfeinheit

Der Hummer H2 ist ja schon von Natur aus ein Mobil, das sich Menschen mit Vorliebe fürs Filigrane eher nicht in die Einfahrt stellen werden. Doch selbst aus diesem Muskelprotz kann man noch eine richtige Kampfmaschine machen. Das beweist der Tuner Geiger aus München. Die Tuning-Spezialisten haben den keineswegs schwachen Sechsliter-V8-Motor des Serienmodells dank Kompressoraufladung auf 550 PS und 755 Newtonmeter gepowert. Damit soll der Offroad-Gigant in 8,2 Sekunden auf Tempo 100 sprinten. Der Vortrieb soll erst bei wenig verbrauchsgünstigen 220 km/h enden.

Sportliches Fahrwerk
Um dieses einzigartige Kraftpaket auch optisch zu inszenieren, wurde das Riesenschiff in Limettengrün lackiert. Ein weiterer Blickfang sind die verchromten 28-Zoll-Schmiederäder mit 325er-Reifen. Die Riesenfelgen geben den Blick frei auf eine Hochleistungsbremsanlage mit 380 Millimeter großen, gelochten Scheiben und Achtkolben-Festsätteln. Für weniger Seitenneigung in schneller Kurvenfahrt sorgen eine Tieferlegung um 100 Millimeter und zusätzliche Sportstabilisatoren.

Chrom und Multimedia
Schließlich wurde der Geiger-Kasten noch mit diversen Chromapplikationen, Schwellerrohren und neuen Unterfahrschutzelementen zusätzlich angehübscht. Innen findet sich das äußere Farbenthema in Form von grün gesteppten Ledersitzen wieder. Das Multimediasystem mit Navigation, DVD-Spieler, TV-Empfang und zwei LCD-Monitoren sorgt für einen hochwertigen Innenraum.

Viel Auto für viele Euro
Das ganze Hummer-Päckchen ist nicht gerade billig. Für das Komplettpaket verlangt Geiger stattliche 151.000 Euro. Der Kunde kann aber auch Komponenten einzeln ordern. So kosten die 28-Zoll-Felgen mit Bereifung 19.800 Euro, die Hochleistungsbremsanlage bietet Geiger für 10.268 Euro an.
(mh)

Bildergalerie: Geigers Extrem-Hummer