Kleinstwagen mit Toyota-Benziner oder PSA-Diesel

Wie seine Vettern Toyota Aygo und Peugeot 107 entstand der C1 aus einer Kooperation von PSA Peugeot Citroën mit Toyota. Mit dem C1 und dem kürzlich vorgestellten C6 ist die Zahlenreihe nun schon fast voll. Zwischen C1 und C8 fehlt jetzt noch ein C7. Mit C2 und C3 haben die Franzosen nun drei kleine Autos im Stall. Dem 3,43 Meter langen C1 fällt die Rolle des günstigen Einstiegsautos zu, während der rund 24 Zentimeter längere C2 mit seinem breiteren Ausstattungs- und Motorenangebot schon Stufe zwei ist. Nochmals darüber rangiert der Citroën C3, ein Auto im VW-Polo-Format mit 3,85 Metern Länge.

Benziner von Toyota, Diesel von PSA
Wie Aygo und 107 ist der C1 ein Viersitzer mit wahlweise drei oder fünf Türen. Beide Versionen werden mit einem Benziner und einem Diesel angeboten. Erste Möglichkeit ist wie bei 107 und Aygo ein 68 PS starker 1,0-Liter-Ottomotor, der von Toyota stammt. Dieser neue Benziner ist ein Dreizylinder mit vier Ventilen pro Zylinder, der mit 4,6 Litern Sprit auf 100 Kilometern auskommt. Anders als beim 107 gibt es beim C1 eine zweite Motorversion – ebenfalls für beide Karosserien. Es ist ein 54-PS-Diesel, den PSA Peugeot Citroën entwickelt hat. Er ist eine Weiterentwicklung des 1.4 HDi, der auch in C2, C3 und C3 Pluriel eingesetzt wird. Den Spritverbrauch gibt der Hersteller mit 4,1 Litern auf 100 Kilometer an.

Schaltgetriebe oder Sensodrive
Während der Diesel stets mit einer von Toyota entwickelten Fünfgang-Handschaltung kombiniert wird, kann man beim Benziner wählen. Hier gibt es zusätzlich noch ein automatisiertes Getriebe, das bei Citroën Sensodrive heißt. Es ist vom C2, C3 und C3 Pluriel bekannt, wurde aber vereinfacht. Im Automatikmodus braucht man sich um die Gangwahl gar nicht kümmern. Alternativ kann mit dem Schalthebel herauf- oder heruntergeschaltet werden.
Während C2, C3 und C3 Pluriel zusätzlich Schaltwippen am Lenkrad haben, fallen diese beim C1 weg.

ABS und Frontairbags serienmäßig
Den C1 soll es in zwei Ausstattungsvarianten geben. Bei allen Versionen ist ABS sowie CSC Serie. Das zweite Kürzel steht für Cornering Stability Control, ein System, das beim Bremsen in der Kurve die Fahrtrichtung stabilisiert. Auch Frontairbags für Fahrer und Beifahrer sind beim Basismodell Serie. Seitenairbags sind dagegen erst in der höheren Ausstattung an Bord, und Vorhangairbags für vorn und hinten sind gegen Aufpreis verfügbar.

Farbe im Inneren
Je nach Ausstattungsniveau sind die Sitze mit Stoff oder Velours bezogen. Immer sind jedoch zweifarbig. Eine Besonderheit sind die nur 16 Zentimeter starken Vordersitzlehnen – das ermöglicht mehr Freiraum im Fond, so Citroën. Die Kopfstützen sind in die Sitze integriert. Neben den zweifarbigen Sitzen setzt auch die in den Türverkleidungen aufgegriffene Karosseriefarbe einen Farbakzent. Unter acht Lackierungen kann gewählt werden, darunter fünf Metallic-Lacke. Die drei anderen sind Zweischichtlackierungen in Gelb, Rot und Weiß. Eine elektrische Servolenkung ist gegen Aufpreis in Verbindung mit einem höhenverstellbaren Lenkrad verfügbar.

139 bis 751 Liter Kofferraum
Wegen des Einsatzspektrums des C1 hatte das Raumangebot auf den Sitzplätzen Priorität, und die Mindestgröße des Kofferraums ist mit 139 Litern bescheiden. Dafür lässt er sich einfach vergrößern. Je nach Version kann die Rücksitzlehne im Ganzen oder symmetrisch geteilt umgeklappt werden. Der maximale Kofferrauminhalt bis zum Dach bei umgeklappter Rücksitzlehne beträgt 751 Liter beim Fünftürer und 712 Liter beim Dreitürer. Ab wann der C1 auf den Markt kommt und was er kosten wird, ist noch nicht bekannt.
(sl)

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