Italienische Designer machen aus knuffigem Kleinwagen große Kunst

Schönes noch schöner machen – so lautete wohl das Motto des italienischen Mosaik-Herstellers Bisazza, als dieser vier Minis umgestaltete. Mit tausenden bunten Glassteinen wandelte die Firma die Mini-Modelle in unverkäufliche Unikate. Auf der Möbelmesse Salone Internazionale del Mobile in Mailand werden sie am 13. April 2005 erstmalig zu sehen sein. Weitere Auftritte auf Design- und Möbelmessen sind geplant.

Mini-Steine in riesigen Mengen
Das Design der vier Minis stammt von Carlo dal Bianco und Marco Braga. Für die zwei Cabrios im Zebra- und Dama-Design haben sie eine Mosaikfläche von je sechs Quadratmetern entworfen. Die beiden geschlossenen Minis im Summer-Flowers- und Tartan-Design wurden auf je sieben Quadratmetern mit Steinchen bepflastert. Die Glassteine sind jeweils nur zwölf mal zwölf Millimeter groß. Entsprechend passten je 31.700 Stück auf die Cabrios und je 37.000 auf die geschlossenen Minis. Zusammen wurden also 142.000 Mosaik-Steinchen verwendet.

Alles nur Design
Der interessierte Leser könnte jetzt noch nach dem Sinn dieser Aktion fragen. Die Antwort muss hier jedoch lauten: Zumindest keinen praktischen. Für den Straßenverkehr sind diese Design-Minis nämlich nicht geeignet. Aber vielleicht kann der Mini-Kunde ja eines Tages zumindest Innenraum-Applikationen aus Mosaik-Steinchen bestellen.
(mh)

Steinzeit bei Mini