Neuer Mittelklässler kommt am 11. Juni 2005 ab 21.900 Euro auf den Markt

Am 11. Juni 2005 kommt der neue Fiat Croma zu den deutschen Händlern. Das Design des neuen Modells stammt von Giorgetto Giugiaro, gebaut wird der Frischling im Werk Cassino südlich von Rom. Der Name Croma ist vertraut: Bereits zwischen 1985 und 1994 wurden mehr als 450.000 Croma-Limousinen hergestellt.

Geräumige Fließheck-Limousine
In eine Varianten-Schublade passt der Croma nicht: Ähnlich dem Opel Signum ist er eine geräumige, fünftürige Fließheck-Limousine, die auch als Kombi durchgehen könnte. Fiat bezeichnet diese Form als ,Comfort Wagon". Der Croma basiert, wie auch Vectra und Signum auf der so genannten Epsilon-Plattform von General Motors.

Flexibler Stauraum
In Anbetracht seiner Maße verspricht der Croma einen geräumigen Innenraum. Er ist 4,75 Meter lang, 1,77 Meter breit und 1,60 Meter hoch. Der Radstand beträgt 2,70 Meter. So haben die Insassen eine hohe Kopffreiheit, es gibt einen großzügigen Abstand zwischen den Sitzreihen und eine hohe Sitzposition von Fahrer und Beifahrer. Je nach Ausstattungsvariante bietet das Modell zudem ein System, mit dem sich der Stauraum flexibel verändern lässt. Auch sollen sich die Rücksitze, ähnlich wie beim Opel Signum, klappen und verschieben lassen.

Zwei Benziner im Angebot
Die Motorenpalette umfasst zwei Benziner: Zunächst kommt ein 2,2-Liter-Otto mit 147 PS zum Einsatz, ab Januar 2006 soll ein 1,8-Liter-Aggregat mit 140 PS angeboten werden. Die Ottomotoren stammen ebenfalls aus der Zusammenarbeit mit GM und treiben bereits einige Opel-Modelle an.

Drei Diesel zu haben
Zudem sind drei Fiat-Selbstzünder im Angebot. Die beiden 1,9-Liter-Vierzylinder, die auch in Opel-Modellen eingesetzt werden, liefern 120 oder 150 PS, ein neuer 2,4-Liter-Fünfzylinder powert mit 200 PS. In puncto Diesel hatte der Croma schon immer die Nase vorn: Der Croma TDI war 1986 das erste Auto mit Diesel-Direkteinspritzer. Alle Motoren erfüllen die Euro-4-Norm, die Diesel verfügen über einen Partikelfilter.

Sequenzielle Automatik für die großen Motoren
Alle Ottoversionen verfügen über Fünfganggetriebe, für die 2,2-Liter-Variante ist auf Wunsch das sequenzielle Automatikgetriebe erhältlich. Die kleinen Dieselmodelle sind mit Sechsganggetrieben ausgestattet. Für den 1.9 Multijet mit 150 PS ist auf Wunsch das sequenzielle Automatikgetriebe zu haben, für den 2,4-Liter-Motor mit 200 PS ist es als einziges Getriebe im Angebot.

Drei Ausstattungen erhältlich
Den neuen Fiat wird es in den Ausstattungen Active, Dynamic und Emotion geben. ESP ist serienmäßig an Bord; zu den Optionen gehören eine Lederausstattung, Xenon-Scheinwerfer und bis zu neun Airbags. Auch ein Navigationssystem, ein HiFi-System mit acht Lautsprechern und Subwoofer, ein Tempomat sowie Alus in den Größen von 16 bis 18 Zoll sind zu haben.

Ab 21.900 Euro
Der Croma 2.2 Active kostet zirka 21.900 Euro, die genauen Preise werden noch bekannt gegeben.
(hd)

Der neue Fiat Croma