Außerdem auf der Automesse AMI: Die Studie Quashqai

Der ab Anfang 2005 auch in Deutschland erhältliche Nissan Murano und die Konzeptstudie Qashqai - sprich: käschkei - sind die Hauptdarsteller auf dem Nissan-Stand der Automesse AMI (Auto Mobil International), die vom 17. bis zum 25. April 2004 in Leipzig stattfindet.

Murano: In den USA bereits auf dem Markt
Der in den USA bereits eingeführte Murano ist ein sportliches SUV (Sport Utility Vehicle, leichter Geländewagen). Er soll die dynamischen Stärken einer Limousine mit dem von Geländewagen gewohnten Raumgefühl verbinden. Bei dem modern gezeichneten Murano sind Flächen und Übergänge sanft gerundet und gehen fließend ineinander über. Harte Kanten und schroffe Brüche, wie es sie bei vielen anderen Geländewagen gibt, sucht der Beobachter vergebens. 18-Zoll-Räder und ausgestellte Kotflügel verhelfen dem Murano zu einem standesgemäßen Auftritt. Eine vergleichsweise flach stehende Windschutzscheibe und ein Doppelrohr-Auspuff betonen Sportlichkeit und Kraft.

Motor aus dem 350Z
Angetrieben wird der Murano vom gleichen Aggregat wie der 350Z. Zugeschnitten auf die spezifischen Bedingungen eines sportlichen Allradfahrzeugs leistet der 60-Grad-V6 hier 245 PS und mobilisiert ein maximales Drehmoment von 333 Newtonmeter. Der Einsatz eines CVT-Getriebes mit sechs manuell anwählbaren Übersetzungsstufen ist eine Premiere im SUV-Segment. Mit einem übertragbaren Drehmoment von bis zu 400 Newtonmetern ist das CVT-Getriebe das zurzeit einzige stufenlose Getriebe, das in Kombination mit einem derart drehmomentstarken Motor zur Verwendung kommt.

24 Zentimeter Bodenfreiheit
Zu den auffälligen Features des Qashqai zählen das coupéartige Dach, die hohe Gürtellinie und die auffällig geformten Seitenfenster. Die Bodenfreiheit von 24 Zentimetern, der hohe Karosserieaufbau und 20 Zoll große Felgen, auf die Reifen mit Notlaufeigenschaften aufgezogen sind, unterstreichen seine Geländegängigkeit.

Hintertüren hinten angeschlagen
Während die Vordertüren des Viersitzers konventionell öffnen, sind die hinteren Pforten mangels B-Säulen hinten angeschlagen. Sie öffnen sich bis zu einem Winkel von 90 Grad. Die vier Einzelsitze der Konzeptstudie sind an einem zentralen Aluminium-Längsträger montiert, der sich wie ein Rückgrat durch das Interieur zieht und dem Qashqai auch ohne B-Säulen zu hoher Verwindungssteifigkeit verhilft. Als besonderer Clou lassen sich die Sitzlehnen auf der Beifahrerseite nicht einfach nur vor-, sondern zusammen mit dem Unterbau in Richtung des Längsträgers auch seitlich hochklappen.

Speziallack für die Blinker
Eine weitere Innovation verbirgt sich in den Scheinwerfern und Rückleuchten. Die Blinker sind mit einem neuartigen Speziallack überzogen, der einseitig lichtdurchlässig ist und bei ausgeschaltetem Licht eine in Wagenfarbe lackierte Oberfläche erzeugt.
(sl)

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