Kleinwagen, Mini-Van und Mittelklasse-Limousine vor die Wand gefahren

Das europäische Programm zur Bewertung der passiven Sicherheit von Neufahrzeugen – kurz EuroNCAP – hat erneut drei Vertreter des europäischen Automobils vor die Testwand gefahren. Mit dem Citroën C1, Opels Zafira und dem neuen Passat aus dem Hause Volkswagen müssen Autos aus drei Fahrzeugklassen zeigen, wie sicher sie sind.

Citroën C1: Vier von fünf Sternen
Nach C2, C3 und C3 Pluriel musste jetzt auch der C1 seine passive Sicherheit beweisen. Da weder Toyota Aygo, noch Peugeot 107 bisher diese Tests durchlaufen haben, obliegt es dem C1 von Citroën die Testläufe auch im Namen der beiden anderen baugleichen City-Hüpfer zu absolvieren. Mit vier von fünf möglichen Sternen für den Insassenschutz schneidet der kleine Teil-Franzose bei Front- und Seitencrash recht ordentlich ab. Nur der Modus von Renault und der 1007 aus dem Hause Peugeot waren in dieser Fahrzeugklasse besser.

Kindersicherheit im C1: Nur drei Sterne
Zwei andere Fahrzeuge übertrumpften bei der Frage nach dem Fußgängerschutz den kleinen Citroën. Die zwei vom C1 erreichten Sterne wurden vom Honda Jazz und dem Suzuki Swift noch übertroffen. Von den möglichen vier Sternen waren aber auch sie noch ein Stück entfernt. Die Sicherheit von Kindern im Fahrzeuginneren wurde beim C1 mit drei von fünf möglichen Sternen bewertet.

Opel Zafira: Bestnote für die Insassen
Gerade vorgestellt und schon gecrasht. Das Euro NCAP macht auch vor dem neusten Spross aus Rüsselsheim nicht Halt und fährt den mit Deformationszonen und einer hochfesten Fahrgastzelle ausgestatteten Opel Zafira mit 64 Stundenkilometern frontal aber leicht versetzt an die Wand. Nach weiteren Tests mit seitlichem Aufprall vergaben die unabhängigen Tester schließlich fünf von fünf möglichen Sternen für den Insassenschutz. Dreipunktgurten, Kopf-, Seiten- und Thorax-airbags sei Dank. Den Unfallschutz, der mitgenommenen Kindern zu Teil wird, bewertet das Euro NCAP mit drei von fünf Sternen. Fußgänger, die im Falle eines Unfalls in Mitleidenschaft gezogen werden, werden mittelmäßig geschützt: Zwei von vier Sternen.

VW Passat: Fünf, drei und vier Sterne
Ähnlich wie dem Zafira erging es dem neuen VW Passat. Mit einer umfangreichen Sicherheitsausstattung gerüstet, attestierten die Techniker nach handfesten Test auch ihm die Bestnote auf dem Gebiet des Insassenschutzes: Fünf von fünf Sternen. Beim Schutz der Fußgänger schnitt der Kandidat punktgleich mit dem Minivan von Opel mit zwei von vier möglichen Sternen ab. Gleiches gilt für den passiven Schutz von Kindern im Innenraum. Drei von fünf Sternen schrieben die Techniker dem Passat ins Testheft.
(jk)

Drei beim Crashtest