Alternative Antriebstechnologie in Zeiten steigender Kraftstoffpreise

Der Opel Fuel Cell Marathon mit dem Wasserstoff-Prototyp HydroGen3 auf Basis des Opel Zafira machte auf seinem Weg durch Europa am 14. Mai 2004 Station an der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Stand der Brennstoffzellen-Technologie
GM-Europachef Bob Lutz gab bei einer Pressekonferenz und einem Fachvortrag vor Studenten einen Überblick über den Stand der Brennstoffzellen-Technologie bei General Motors. Experten aus dem Brennstoffzellen-Entwicklungszentrum von GM standen als Gesprächspartner bereit. Gleichzeitig hatte die Öffentlichkeit Gelegenheit, sich in einer Ausstellung über Themen rund um den Brennstoffzellen-Antrieb und den Energieträger Wasserstoff zu informieren.

10.000 Kilometer durch Europa
Pünktlich um 11 Uhr fiel der Startschuss zur nächsten Etappe, die nach Amsterdam führt. Von dort geht es weiter nach Brüssel, London, Paris und Darmstadt. Ziel des Opel Fuel Cell Marathons ist am 11. Juni 2004 der westlichste Punkt des Kontinents, das Cabo da Roca in Portugal. Hamburg war nach dem Start am 3. Mai 2004 in Hammerfest (Norwegen) und Stationen in Oslo, Göteborg und Kopenhagen das vierte Etappenziel des Dauertests. Mit der Langstreckenfahrt, die rund 10.000 Kilometer durch insgesamt 14 europäische Länder führt, wollen Opel und GM die Alltagstauglichkeit und Dauerhaltbarkeit ihrer Brennstoffzellen-Fahrzeuge erproben.

Der HydroGen3 auf Zafira-Basis wird von 82 PS starken Elektromotor angetrieben. Eine Brennstoffzelle erzeugt aus Wasserstoff, der in flüssiger Form im Tank mitgeführt wird, die notwendige elektrische Energie.
(pk)

Bildergalerie: Brennstoffzellen-Dauertest