Vollautomatisches Verdeck stammt von Karmann

Nissan öffnet den Micra: Im November 2005 wird das kleine Cabrio-Coupé C+C auf den Markt kommen. Bereits als Studie auf dem Pariser Salon 2002 sorgte der Flitzer für Furore.

Öffnung in 22 Sekunden
Der 2+2-Sitzer glänzt mit pfiffigen Ideen: Dank eines zum Großteil aus Glas bestehenden Panoramadaches zaubert es auch bei bedecktem Himmel Open-Air-Feeling in den Innenraum. Bei Sonnenschein lässt sich das elektrohydraulische Dachsystem auf Knopfdruck in nur 22 Sekunden vollautomatisch öffnen. Das Dach faltet sich Z-förmig in sein Versteck. Der Kofferraumdeckel stellt sich während der Metamorphose schräg nach hinten auf; dank doppelter Aufhängung schwingt er beim Be- oder Entladen nach vorn.

Dach kommt von Karmann
Die Entwicklung und Produktion der Dachkonstruktion übernahm der deutsche Cabrio- und Verdeckhersteller Karmann. Das Osnabrücker Unternehmen hat auf dem Gelände des Nissan-Werkes im englischen Sunderland eine eigene Fertigungsstätte errichtet. Von dort geht das fertige Dach an die gemeinsam mit der Micra-Limousine genutzte Montagelinie.

Länger und flacher
Der Micra C+C ist länger und flacher als die Limousine. Als Folge der flacheren und weiter nach hinten gezogenen Windschutzscheibe fällt die Dachlinie 110 Millimeter niedriger aus. Zugleich ist der Wagen 90 Millimeter gestreckter, um dem Verdeck genügend Stauraum zu verschaffen.

Apropos Platzangebot: Im offenen Zustand verbleiben 221 Liter Kofferraumvolumen. Ist das Dach aufgesetzt, steigt der Stauraum auf 426 Liter an. Dazu kommen eine Reihe Ablagefächer im Cockpit – die meisten sind verschließbar, um den Micra auch offen unbeaufsichtigt parken zu können.

Zwei Motoren zur Wahl
Nissan bietet den Micra C+C in zwei Leistungsstufen an: als 1,4-Liter-Benziner mit 88 PS sowie mit dem neu entwickelten 1,6-Liter-Motor des kommenden Micra 160 SR. Dieser liefert immerhin 110 PS.
(hd)

Der Frischluft-Micra