Neue Ausstattungen: Einstiegspreis jetzt unter 10.000 Euro

Nissan verpasst seinem Kleinwagen Micra ein Facelift: Die augenfälligsten Modifikationen erfuhr die Gesichtspartie: Den retuschierten Kühlergrill ziert nun eine bis in die seitlichen Blinker hinein verlängerte Chromzierleiste. Die Blinker sind dank Klarglas-Linsen nun besser integriert als die früheren gelben Gläser.

Vergrößerter Lufteinlass
Die Stoßfänger aller Modelle bekamen neu positionierte Nebellampen und einen vergrößerten Lufteinlass. Die Einstiegsversion Visia/Season und die Acenta-Variante sind an einem gerundeten Ausschnitt mit senkrechten und waagerechten Streben zu erkennen. Den sportlichen Acenta Plus sowie den neuen Micra 160 SR ziert eine trapezförmige Öffnung mit nach außen heruntergezogenen Kanten. Dieser Kniff soll den kleinen Cityrenner optisch tiefer auf den Asphalt drücken. Außerdem gibt es einen markanteren Dachspoiler, deutlicher ausgestellte Türschweller und einen passend dazu ausgeschnittener Heckstoßfänger mit beim 160 SR verchromter Auspuffblende.

Stoßleisten an Bug und Türen
Um den Micra besser gegen Parkrempler zu wappnen, rüstet Nissan alle Visia- und Acenta-Fahrzeuge künftig mit schwarzen beziehungsweise in Wagenfarbe lackierten Stoßleisten am Bug sowie im Türbereich aus.

Neue Farben
Die Farben Arktisblau und Karamel erweitern die elf Töne umfassende Farbkollektion des Micra-Jahrgangs 2005. Zudem sind Bambusgrün Metallic und Chilirot Metallic nun für alle Modelle verfügbar.

Eis mit Schokolade
Auch im Innenraum gibt es Neuerungen: Neben einem ganz in Schwarz gehaltenen Interieur ist der Micra jetzt zusätzlich in einer beigen (Ecru/Chocolate) und eisblauen (Ice Blue/Chocolate) Ausführung zu ordern. Die Sitze sollen jetzt mehr Seitenhalt und Komfort bieten. Bei dreitürigen Versionen ist der Hebel zum Vorklappen der Sitzlehne weiter nach oben gerückt. Zugleich geht die Lehne nach Zurückfahren des Sitzes wieder automatisch in die Ausgangsstellung zurück.

Chromringe um die Armaturen
Das Display für den Bordcomputer rückte von seiner früheren Stellung in der Mittelkonsole in eine Position zwischen Tachometer und Drehzahlmesser. Als neue Funktion kommt eine Ölstandsanzeige hinzu. Die Analoginstrumente erhalten dezente Chromringe und je nach Ausführung unterschiedliche Zifferblätter: Weiße Schrift auf schwarzem Grund oder graue Ziffern auf weißer Unterlage. Zu den weiteren Änderungen gehören ein optionaler Sechsfach-CD-Wechsler in der Mittelkonsole.

Vier Benziner, zwei Diesel
Nissan bietet den Micra in Deutschland nun mit vier Benzin- und zwei Diesel-Motoren an. Die Palette der Otto-Motoren beginnt mit dem 65 PS oder 80 PS starken 1,2-Liter-Motor. Darüber angesiedelt ist der 1,4 Liter (für den Acenta Sport) mit 88 PS. Als vierter Benziner kommt ein 1,6-Liter-Motor mit 110 PS für den neuen 160 SR hinzu. Für den stärkeren der beiden 1,2- und den 1,4-Liter-Ottomotor steht alternativ zum manuellen Fünfgang-Getriebe eine Vierstufen-Wandlerautomatik zur Wahl.

Der modifizierte Micra ist für einen Preis ab 9.990 Euro ab sofort lieferbar.
(hd)

Bildergalerie: Der geliftete Micra