Sonderlack, edles Interieur und 20er-Jahre-Füllfederhalter für 20.000 Euro mehr

Rolls-Royce stellt ein Sondermodell vor, um den achtzigsten Geburtstag des Phantom zu feiern. Nur 25, speziell gestaltete Exemplare des Autos wird es weltweit geben. Diese Zahl wurde offensichtlich mit einem Hintergedanken gewählt.

Der erste Phantom kam 1925
Denn der erste Phantom kam im Sommer 1925 auf den Markt, also vor 80 Jahren. 1929 folgte die zweite Ausgabe und 1936 der Phantom III. Der Name wurde nach dem Krieg wieder aufgenommen. Im Jahr 1950 wurde der Phantom IV eingeführt. Die Versionen V und VI folgten, wobei letztere bis in die frühen 90er-Jahre gebaut wurde. 2003 entstand dann der erste Phantom unter der Ägide von BMW. Gebaut wird der Phantom jedoch noch immer in England, und zwar in einer neuen Produktionsanlage in Goodwood.

Schwarz oder schwarz-silbern
Die Phantom-Sondermodelle werden entweder in Schwarz oder Schwarz-Silber lackiert, was an die Farbgebung der Modelle aus den 20er-Jahren erinnert. 21 Zoll große Alu-Felgen verschönern das Äußere. Wenn man die Türen öffnet, fällt an der B-Säule eine Plakette ins Auge, die auf die Besonderheit des Modells hinweist. Im maßgeschneiderten Innenraum gibt es schwarzes und muschelfarbenes Leder mit natürlichem Finish. Zur weiteren Ausstattung gehören ein Sektkühler unter den Fondsitzen und ein DVD-System. Ein Stifte-Set der Nobelmarke Conway Stewart findet sich im Handschuhfach: Das handgemachte Lederetui enthält einen klassischen Füllfederhalter, der in den 20er-Jahren gestaltet wurde, einen Kugelschreiber und einen Drehbleistift.

Fast 400.000 Euro
Schon das Serienmodell des Rolls-Royce Phantom kostet 375.492 Euro. Die Sonderedition ist 20.000 Euro teurer und schlägt mit 395.492 Euro zu Buche.
(sl)

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