Geiger: Im schnellsten Hummer der Welt powert ein Siebenliter-V8

Geigers größter Kasten ist ein Hummer H2. Das wuchtige Mobil sieht nicht nur martialisch aus, es ist auch unwahrscheinlich schnell: Bis zu 250 km/h Spitze erreicht der 3,1 Tonnen schwere Wagen – dann wird abgeregelt. Die Sprintzeit beträgt übrigens nur 6,5 Sekunden.

V8 aus der Corvette
Damit der Hammer-Hummer diese Sportwagen-Werte erreichen kann, pflanzten die Geiger dem US-Car einen neuen V8 ein. Diese Maschine stammt aus der Corvette C6 und hat eine Hubraumerweiterung auf 7.011 Kubikzentimeter bekommen. Zahlreiche weitere Modifikationen wie die Feinbearbeitung der beiden Zylinderköpfe, die Installation einer Sportnockenwelle und eines verstärkten Ventiltriebs gehören genauso zum Geiger-Doping wie ein über einen Zahnriemen angetriebener Kompressor. Eine Edelstahl-Auspuffanlage mit Fächerkrümmern und Metallkatalysatoren komplettieren den Motorumbau.

Satte 700 PS und 904 Newtonmeter
Das aufgeladene Achtzylinder-Triebwerk produziert satte 700 PS bei 5.500 Touren und ein maximales Drehmoment von 904 Newtonmetern bei 4.260 Umdrehungen. Die Kraft wird über ein modifiziertes Viergang-Automatikgetriebe auf alle vier Räder übertragen.

28-Zoll-Räder
Auf großem Fuß: Der Geiger-Hummer rollt auf einteiligen, geschmiedeten 28-Zoll-Chromrädern mit 325/35er-Bereifung. Ein Sportfahrwerk legt den Geländewagen um etwa 105 Millimeter tiefer und bietet eine straffere Dämpferabstimmung. Sportstabilisatoren reduzieren die Seitenneigung bei schneller Kurvenfahrt. Die Hochleistungsbremsanlage mit 380 Millimeter großen, gelochten und innenbelüfteten Scheiben und Achtkolben-Festsätteln an der Vorderachse soll enorme Verzögerungswerte und absolute Standfestigkeit bieten.

Chrom blitzt in der Sonne
Passend zu den riesigen Chromrädern setzt Geiger zahlreiche weitere blitzende Akzente am Hummer H2: Es gibt verchromte Stoßfänger vorne und hinten samt Abschlepphaken, einen verchromten Lufteinlass für die Motorhaube und Schwellerrohre mit integrierten Trittflächen. Zu den weiteren Leckerbissen gehören ein Chromtankdeckel und die himmelblaue Perleffekt-Sonderlackierung.

Kino für den Innenraum
Innen gibt es eine Lederausstattung in einer Kombination aus grauem und Carbondesign-Leder sowie Carbon-Applikationen für Armaturenbrett und Türverkleidungen. Ein State-of-the-Art Multimedia-System mit DVD-Player, digitalem TV-Empfang und Navigationssystem gehört zu den Annehmlichkeiten.

200.000 Euro
Leider ist ein Hummer – ob als lukullische Delikatesse oder automobiler Leckerbissen – immer ein wenig teuer: Der handgefertigte Geiger-Hummer kostet 200.000 Euro.
(hd)

Geigers Hammer-Hummer