Variable Sitzanlage mit zwei Dreierreihen

Honda stellt mit dem FR-V einen neuen Minivan vor. Das Fahrzeug basiert auf dem CR-V, bekam aber einen größeren Radstand. Besonderheit: Der Honda besitzt eine 3+3-Sitzanordnung wie etwa auch der Fiat Multipla. Der vordere Mittelsitz lässt sich um 27 Zentimeter längs verschieben, der hintere um 17 Zentimeter. Damit werden v-förmige Sitzkonfigurationen möglich, was die Bewegungsfreiheit der Insassen erhöht. Der Schalthebel wird wie bei diversen anderen Vans als Joystick in der Armaturentafel angebracht, also auf Höhe des Lenkrads.

Zweite Sitzreihe versenkbar wie beim Jazz
Anders als beim Multipla, der ausbaubare Sitze besitzt, lassen sich beim FR-V die Rücksitze im Boden versenken - ähnlich wie beim Accord Tourer oder beim Jazz. Die Rückenlehne des vorderen Mittelsitzes lässt sich außerdem umklappen, sodass eine Armlehne oder ein Tisch entsteht. So können bis zu 2,40 Meter lange Gepäckstücke transportiert werden.

Etwa so groß wie Zafira oder Scénic
Mit 4,29 Metern ist der FR-V etwa so lang wie ein Opel Zafira oder Renault Scénic, aber zehn Zentimeter kürzer als der Marktführer VW Touran. Die Höhe von 1,61 Metern ist geringfügig kleiner als üblich. So ist der Opel Zafira etwa 1,68 Meter hoch, der VW Touran 1,64 Meter.

Ladevolumen bis maximal 1.600 Liter
Das Ladevolumen des FR-V beträgt 439 Liter bis 1.600 Liter. Bei voller Bestuhlung übertrifft damit der Honda die Konkurrenten VW Touran und Opel Zafira deutlich. Beim Maximalvolumen aber kann der FR-V nicht mithalten: Der Touran bietet bis zu 1.989 Liter, der Zafira maximal 1.700 Liter.

Sechs Airbags und sechs Dreipunktgurte
Das Sicherheitspaket umfasst Frontairbags, Seitenairbags vorne und Kopfairbags über die gesamte Wagenlänge. Der extra große Beifahrerairbag deckt Beifahrersitz und Mittelsitz ab. Außerdem sind sechs Dreipunktgurte mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern Serie. Der Gurt des vorderen Mittelsitzes ist im Sitz integriert, während der des hinteren Mittelsitzes im Dach verankert ist. Alle Modelle verfügen über ABS, elektronische Bremskraftverteilung und einen Bremsassistenten. ESP gibt es in der Basisversion nicht serienmäßig.

Isofix-Kindersicherungen vorn und hinten
Isofix-Kindersitzbefestigungen befinden sich im vorderen Mittelsitz und in den beiden hinteren Außensitzen. Jede dieser Halterungen ist mit einer Gurtverankerung unten in der Rückenlehne ausgestattet. So genannte Reboard-Kindersitze sollten nur auf den hinteren Sitzen benutzt werden.

Zwei Benziner und ein Diesel
Zwei Benzinmotoren stehen zur Auswahl: ein 1,7-Liter-Aggregat mit 125 PS und ein 2,0-Liter-Motor mit 150 PS. Mitte 2005 kommt ein 2,2-Liter-Diesel hinzu, der aus dem Accord bekannt ist. Der Vollaluminium-Motor liefert 140 PS bei 4.000 U/min und ein maximales Drehmoment von 340 Newtonmetern bei 2.000 Touren. Der stärkere Benziner und der Diesel werden mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe angeboten. Diese beiden Modelle verfügen auch serienmäßig über ein ESP. Alle drei Motoren erfüllen die Euro-IV-Abgasnorm.

Ab Anfang 2005
Der Verkaufsstart ist für Anfang 2005 geplant, Preise sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht festgelegt.
(sl)

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