ESP + Fahrempfehlung ab 2005 im VW Golf

Volkswagen wird ab Mitte 2005 im Golf und weiteren Modellreihen eine neue ESP-Generation mit gezielter Lenkunterstützung respektive Fahrempfehlung einführen.

ESP + Fahrempfehlung für den Golf
Situationsbedingt gibt das elektronische Stabilitätsprogramm dabei Impulse an die Lenkung weiter, die den Fahrer intuitiv zum richtigen Gegenlenken bewegen. Das ESP + Fahrempfehlung trägt so dazu bei, insbesondere auf Straßen mit unterschiedlichen Reibwerten – etwa links trocken, rechts Nässe oder Schnee – den Bremsweg um bis zu zehn Prozent zu verkürzen. Das neue System ist in dieser Art ausschließlich in Verbindung mit Fahrzeugen einsetzbar, die – wie der Golf – über eine aktive und in diesem Fall elektromechanische Lenkung verfügen. Volkswagen entschied sich deshalb frühzeitig, den Golf serienmäßig mit einem aktiven Lenksystem auf den Markt zu bringen.

ESP + Gespannstabilisierung für den Touareg
Bereits eingesetzt wird eine andere ESP-Erweiterung: die Gespannstabilisierung im Touareg. Der Geländewagen von Volkswagen kann bis zu 3,5 Tonnen schwere Anhänger ziehen. Das nun verfügbare ESP + Gespannstabilisierung sorgt dank einer Softwareerweiterung dafür, das gefürchtete Schlingern des Anhängers frühzeitig zu erkennen und mittels gezieltem Bremsen- und Motoreingriff abzustellen. Das bei Volkswagen speziell für Zugfahrzeuge mit großen Anhängelasten entwickelte System wird ab Herbst 2004 auch für den Multivan zur Verfügung stehen.

Über 80 Prozent der Neuwagen haben ESP
Über 80 Prozent aller in Deutschland verkauften Pkw von VW sind mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm ausgerüstet. Das ESP ist bei bestimmten Versionen des Lupo, Polo und Multivan sowie für alle Varianten des Golf, Bora, New Beetle, Touran, Sharan, Passat, Touareg und Phaeton serienmäßig an Bord.

ESP rettet 800 Menschen pro Jahr
Untersuchungen ergaben, dass sich das ESP, nach dem Sicherheitsgurt, zu einem weiteren sehr wichtigen Lebensretter im Straßenverkehr entwickelt hat. Denn durch das ESP verringert sich das Schleuderrisiko um rund 85 Prozent. Nicht zuletzt deshalb verdanken etwa 800 Menschen pro Jahr ihr Leben dem elektronischen Stabilitätsprogramm, so VW. Dabei schützt ESP nicht nur die Menschen im Fahrzeug, sondern auch Fußgänger und Radfahrer, denen der Fahrer dank ESP besser ausweichen kann.
(sl)

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