Außerdem: Aufstellung des Fahrer-Teams für die Renn-Premiere im Oktober

Porsche will mit der Entwicklung seines offenen Sport-Prototypen für den Kundeneinsatz bei Langstreckenrennen seine lange Motorsport-Tradition fortschreiben. Das bringt Porsche unter anderem mit der jetzt bekannt gegebenen Typenbezeichnung zum Ausdruck: Die Superflunder hört ab sofort auf den Namen RS Spyder. Diese Bezeichnung verweist auf die langjährige Spyder-Tradition, die mit dem Typ 550 im Jahr 1954 begann. Mit seinen Spydern konnte Porsche bei Rennsport-Veranstaltungen in den 1950er-Jahren zahlreiche Erfolge einfahren. Mit dem Sieg eines Spyder beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans im Jahr 1997 endete diese Erfolgsserie vorläufig.

Funktionstests erfolgreich
Der neue 480-PS-Bolide RS Spyder hat auf der Rennstrecke von Estoril im Süden Portugals ein erstes dreitägiges Testprogramm unter rennähnlichen Bedingungen absolviert. Die Funktionstests verliefen nach Aussage von Porsche positiv. Die Werksfahrer Lucas Luhr (Monaco) und Sascha Maassen (Belgien) saßen in Estoril abwechselnd im Cockpit des offenen Rennsportwagens. Beide sollen den RS Spyder auch bei der Rennpremiere am 1. Oktober 2005 in Atlanta (USA) und beim zweiten Einsatz in Laguna Seca (USA) am 16. Oktober pilotieren. Für das Rennen in Atlanta, das als ,Petit Le Mans" über 1.000 Meilen oder eine Dauer von zehn Stunden geht, erhalten sie Verstärkung vom französischen Werksfahrer Emmanuel Collard.

In die Saison 2006 startet Penske-Motorsport
Das in Estoril gestartete Test- und Rennprogramm dient der Vorbereitung auf das Jahr 2006, in dem das Team Penske-Motorsports zwei Porsche-Sportprototypen in der gesamten ALMS-Rennsaison einsetzen und gemeinsam mit Porsche für künftige Kunden-Einsätze weiterentwickeln will.
(mh)

Porsche RS Spyder