Exklusives Retro-Coupé kommt nach Europa

Wer sich partout nicht an moderne Automobilformen gewöhnen kann, hat nur wenig Auswahl an Retro-Mobilen. Auf der Automesse IAA, vom 13, bis zum 21. September in Frankfurt, zeigt Bufori eine Design-Alternative für Individualisten.

Bufori: Start 1986 in Australien
1986 begann die Bufori-Geschichte in Australien mit dem Modell MKI. Dessen Enkel MKIII LaJoya wird mittlerweile in einer Manufaktur in Malaysia gefertigt. "LaJoya" heißt auf Spanisch "das Juwel". Der Bufori kombiniert das Design der 30-er Jahre mit moderner Technik. Erstmals gezeigt wurde der elegante Neo-Klassiker auf der Internationalen Auto Show 2003 in New York.

225 Bestellungen liegen bereits vor
Seitdem scheint es in den Träumen der Autofans immer wieder aufzutauchen: Es liegen bereits 225 Bestellungen aus der ganzen Welt vor. Die Auflage für Europa ist auf 99 Stück limitiert. Übrigens ist jeder MKIII LaJoya ein Unikat und speziell nach den Wünschen seines Besitzers gebaut.

253 PS auf die Hinterachse
Angetrieben wird das elegante Coupé von einem 2,7-Liter-V6-Motor. Das Aggregat ist als Mittelmotor hinter der Fahrgastzelle eingebaut. Die 253 PS werden über ein sequenzielles Schaltgetriebe auf die Hinterachse übertragen. Das maximale Drehmoment beträgt 370 Newtonmeter bei 5.800 Umdrehungen.

Die Fahrleistungen können sich sehen lassen: Die Sprintzeit auf Hundert beträgt 6,5 Sekunden, die Spitze ist bei 230 km/h abgeregelt.

Moderne Sicherheitstechnik
Um die aktive Sicherheit kümmern sich eine Traktionskontrolle, ABS, eine elektronische Bremskraftverteilung und Runflat-Reifen. Der Bufori verfügt außerdem über einen Airbag, Seitenaufprallschutz und über eine selbst entwickelte energieabsorbierende Crashstruktur der Karosserie. Unter der aus Kohlefaserstoff-Kevlar gefertigten Karosserie steckt ein Spaceframe-Chassis.

Instrumentenanzeigen aus purem Gold
Zur Serienausstattung gehören neben handgenähter Lederpolster und Teppichbelägen mit Leder-Trim auch aus 24-karätigem Gold gefertigte Instrumentenanzeigen. Sie sind in das handpolierte Armaturenbrett aus Ulmenholz eingelassen. Außerdem ab Werk sind ein 14-sprachiges Navigations- und Multimediasystem mit Sechsfach-CD-Wechsler, ein Telefon mit Bluetooth-Schnittstelle, eine Einparkhilfe mit Abstandsdisplay, ein Tempomat, ein Reifendruck-Kontrollsystem und ein Kühlschrank an Bord. 

Sitze von Recaro
Zu den weiteren Annehmlichkeiten zählen die Klimaanlage, die geschwindigkeitsabhängig arbeitenden Scheibenwischer und 14-fach elektrisch verstellbare Recaro-Sitze. 

Ab 130.000 Euro
Wer eines der wenigen europäischen Exemplare ergattern will braucht nicht nur Glück, sondern sollte auch einen Preis ab etwa 130.000 Euro einrechnen.
(hd)

Bufori MKIII LaJoya