Arglos, sorglos, Geld los: Wie Sie die schlimmsten Fallen umgehen

Immer wieder fallen Laien bei privaten Autogeschäften auf die Tricks und Machenschaften windiger Geschäftemacher herein und verlieren dabei viel Geld. Wie man sich gegen einige der häufigsten Maschen wehren kann, haben wir in folgenden Tipps für Sie zusammengestellt.

Aufgepasst bei Schnäppchen-Angeboten
Bei Schnäppchen-Angeboten sollte man misstrauisch werden, vor allem dann, wenn man deswegen eine weite Fahrt auf sich nehmen muss. Der Trick geht so: Beim Eintreffen des Interessenten gibt es das vermeintliche Traumauto gar nicht mehr oder es ist deutlich teurer als zunächst angenommen. Damit die Anreise aber nicht umsonst gewesen sein soll, wird dem Kunden kurzerhand ein anderes Fahrzeug angeboten.

Unbedingt Fixpreis vereinbaren
Vorsicht ist auch bei Verträgen mit so genannten Schätzwertklauseln geboten. Beim Verkauf des Gebrauchten sollte man nach Ansicht des ADAC unbedingt einen Fixpreis vereinbaren und nicht den Preis später von einem Sachverständigen festlegen lassen.

Vorsicht bei Vermittlungsangeboten
Eine beliebte Masche, arglosen Autobesitzern das Geld aus der Tasche zu ziehen, sind angebliche Vermittlungsangebote. Hierbei behauptet ein Händler, im Auftrag ein Auto zu einem festgelegten Preis verkaufen zu können. Der Haken daran: Bis zum Zeitpunkt des Verkaufs muss der Besitzer das Fahrzeug gegen Gebühr auf dem Hof des Händlers abstellen. Der Verkaufspreis ist jedoch oft so hoch angesetzt, dass sich kein Käufer finden lässt. Dennoch wird manchmal sogar eine Provision vereinbart, auch wenn der Händler das Auto gar nicht verkauft. Wenn hohe Stellgebühren fällig werden, sollte man lieber die Finger davon lassen, so der ADAC. Und: Ein Vermittler darf nur dann eine Provision kassieren, wenn er das Auto tatsächlich verkauft.

Nicht unter Zeitdruck setzen lassen
Auch bei privaten Autogeschäften sollte man sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen und Unterlagen und Verträge in Ruhe lesen. Vorsicht ist auch bei Anzahlungen geboten, vor allem dann, wenn sie ins Ausland gehen.