ADAC-Tipps: So kommt man sicher durch das Nadelöhr

Die gewohnt starke Bautätigkeit im Herbst bedeutet stets auch ein erhöhtes Unfallrisiko. Oft entspricht die Baustellenabsicherung nicht den gültigen Regeln. Wie der Automobilclub ADAC mitteilt, verunsichern vor allem verwirrende Bodenmarkierungen und Fahrbahnverengungen den Autofahrer.

Wir haben für Sie die wichtigsten Tipps zum sicheren Fahren in Baustellen zusammengestellt:

Reißverschlusssystem
Wenn wegen Bauarbeiten die Aufhebung einer Fahrspur angekündigt wird, nicht panikartig auf die später frei bleibende Spur wechseln. Bis zur Verengung auf dem bisherigen Fahrstreifen bleiben, dann in den Spiegel schauen, blinken und sich nach dem Reißverschlusssystem einordnen. Die Reißverschlussregelung schreibt vor, dass Autofahrer bis zur Verengung vorfahren müssen. Erst kurz vor der Engstelle hat man sich einzufädeln.

Rechte Spur benutzen
Bleibt es trotz einer Baustelle bei zwei - allerdings eingeengten - Fahrspuren, sollte man den rechten Fahrstreifen benutzen. Unsicheren Autofahrern ist stets die Möglichkeit zu geben, vom schmalen linken Fahrstreifen auf den breiteren rechten zu wechseln. Außerdem ist unbedingt das vorgeschriebene Tempolimit einzuhalten und der nötige Sicherheitsabstand zu beachten. Wenn sich im Herbst verstärkt Nebel bildet, gilt es sogar den Sicherheitsabstand vergrößern und sich auf die eigene Fahrspur zu konzentrieren.
(pk)