Insgesamt gibt es 85 Ferrari im Reich der Mitte

Die Einwohner von Peking werden von dem spektakulären Auftritt überrascht gewesen sein: ein Corso von 34 Ferrari- und Maserati-Fahrzeugen bewegte sich durch die Hauptstadt Chinas. Ein weiteres überraschendes Detail: Die Eigentümer der Sportwagen waren ausschließlich Chinesen. Den Anlass für den Event bildete der zehnte Jahrestag von Ferraris Präsenz in China.

Piero Ferrari am Steuer des ersten Wagens Für die Parade war die Hauptdurchgangsstraße der Stadt gesperrt worden. Später reihten sich die Autos vor der Großen Halle des Volkes auf, dem Monumentalgebäude, in dem das chinesische Parlament tagt. Hinter dem Steuer des ersten Autos - einem gelben 360 Modena, der einem Geschäftsmann aus Hong Kong gehört - saß Piero Ferrari. Wie weitere Mitglieder des Ferrari-Managements war er extra für dieses Ereignis nach Peking gereist.

30 neue Ferrari im Jahr 2003?
Piero Ferrari und der Vertriebsleiter von Ferrari, Mario Micheli, sprachen bei einer Pressekonferenz von der besonderen Bedeutung des chinesischen Marktes zu einer Zeit, in der das Land einen rapiden wirtschaftlichen Aufschwung nehme.

Die Zahl der in China zugelassenen Ferrari beträgt etwa 85. Seitdem 1993 der erste Maranello-Renner nach China gekommen ist, hat der offizielle Importeur jährlich fünf bis sechs Fahrzeuge an chinesische Kunden ausgeliefert. Diese Zahl stieg im Jahr 2002 auf 18 und soll im Jahr 2003 die Schwelle von 30 erreichen.
(sl)

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