Verleihung des AvD-Innovationspreises an den Vorstand von Bugatti

Zum ersten Mal in seiner Geschichte verlieh der Automobilclub von Deutschland (AvD) am 7. November 2003 den so genannten AvD-Innovationspreis. AvD-Präsident Wolfgang-Ernst Fürst zu Ysenburg und Büdingen überreichte den Preis an den Vorstand der Firma Bugatti, Karl-Heinz Neumann.

Absolutes Spitzenprodukt
Der AvD-Innovationspreis geht an ein Unternehmen, das auf Basis einer traditionsreichen Automobilmarke wieder neu gegründet wurde. Lobend hebt der AvD hervor, dass dieser Schritt mit einem Produkt gewagt wurde, das vollgepackt mit technischen Neuerungen an der Spitze der gesamten Welt-Automobilproduktion steht.

Megasportler mit über 1000 PS
Der Bugatti Veyron ist ein Sportwagen der Superlative. Er wird von einem 1001 PS starken W16-Turbomotor angetrieben. Mit dieser gigantischen Leistung soll er theoretisch eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 400 km/h fahren. Damit ist der Bugatti Veyron der schnellste Seriensportwagen der Welt.

Verbeugung vor unternehmerischem Großmut
Der AvD-Präsident zu Ysenburg lobte in seiner Rede den neuen Bugatti Veyron als eine Vision, die dank einer Vielzahl von Innovationen einen Spitzenplatz unter den Automobilen einnehme. Zu Ysenburg wandte sich dabei gegen Kritik rationaler Vernunft. Die Verwirklichung von Visionen schafften seiner Ansicht Freiräume für Phantasie und Kreativität.

Genau diese Freiräume wurden laut AvD-Präsident den Mitarbeitern von Bugatti gewährt. Der Innovations-Preis des AvD sei deshalb auch eine Verbeugung vor dem unternehmerischen Großmut in einer Zeit vielfach zaudernder und kleinmütiger Gedanken.
(mh)

Projekt Bugatti Veyron