Jutta Kleinschmidt und Andrea Mayer bei der härtesten Rallye der Welt

Mitsubishi und Volkswagen lassen bei der Rallye Dakar Frauen ans Steuer. Andrea Mayer fährt bei der Wüstenrallye vom 1. bis zum 18. Januar 2004 einen Pajero T2, Siegerauto des Jahres 2002. Jutta Kleinschmidt wird mit einem VW Touareg die rund 10.000 Kilometer lange Strecke von Frankreich bis in den Senegal in Angriff nehmen.

Seit 10. November 2003 laufen Testprogramme
Volkswagen setzt den neuen Race-Touareg seit dem 10. November 2003 einem Dauer-Testprogramm in Marokko aus. Werkspilotin Jutta Kleinschmidt mit Beifahrerin Fabrizia Pons sowie die Neuverpflichtungen Bruno Saby und Matthew Stevenson bereiten den Wüstenflitzer auf seinen Einsatz bei der Rallye Dakar vor. "Bis zum 25. November 2003 wollen wir so viele Test-Kilometer wie möglich abspulen. Wenn alles weiterhin so planmäßig und präzise läuft, hätten wir dann nahezu die Distanz der Rallye Dakar simuliert", so Motorsport-Direktor Kris Nissen.

Optimistische Einschätzung
Jutta Kleinschmidt und Bruno Saby sind bereits nach den ersten Testtagen von den Qualitäten des Race-Touareg begeistert. "Das Auto fühlt sich richtig gut an. Das Gesamtpaket hat ungeheures Potenzial - und wir stehen erst am Anfang der Entwicklung", lautet die Zwischenbilanz der Dakar-Siegerin des Jahres 2001. Ihr französischer Teamkollege ergänzt: "Der Race-Touareg ist durch seine Gewichtsverteilung sehr gut ausbalanciert und mit viel Liebe zum Detail gebaut worden. Dieses Fahrzeug überzeugt mich auf Anhieb."

Andrea Mayer will unter die besten Zehn
2001 konnte Jutta Kleinschmidt als erste Frau die Rallye Dakar gewinnen - mit einem Mitsubishi und mit Beifahrer Andreas Schulz. 2004 fährt Andrea Mayer den Wüstenklassiker - ebenfalls mit einem Mitsubishi und mit Beifahrer Andreas Schulz. Nach den Sternen greift die Allgäuerin aber dennoch nicht: Nach Rang 21 bei der Dakar 2003 ist diesmal ein Platz unter den ersten zehn das Ziel.

Ausgereiftes Pajero-Modell
Bei dem Pajero T2 von Andrea Mayer wurde die ausgereifte Rallye-Technik durch Detailarbeit optimiert. "Das Modell wurde seit Jahren ständig weiterentwickelt", verrät Andreas Schulz. "Unser Einsatzauto ist daher der beste Pajero dieser Baureihe, den es je gab. Sein größter Vorteil ist der extrem hohe Grad an Reife. Und Zuverlässigkeit war bei der Dakar schon immer ein entscheidender Faktor."
(gh)

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