Kalos, Lacetti, Evanda und die weiteren Daewoo-Modelle heißen bald Chevrolet

Kaum hat Daewoo die ersten erfolgsversprechenden Autos in Deutschland vorgestellt – wie den Kalos, den Lacetti und Evanda – da verschwindet die Marke schon wieder. Das ist aber nicht das Ende für die genannten Modelle. Sie sollen unter dem Namen Chevrolet weiterverkauft werden.

Chevrolet als günstige Einstiegsmarke
Die zukünftig als Chevrolet verkauften Autos stammen von der GM Daewoo Auto & Technology Company (GM DAT) in Südkorea und entsprechen der heutigen Daewoo-Produktpalette. Später sollen Modelle aus anderen Werken des weltweiten Fertigungsverbundes von General Motors folgen. General Motors als Mutterkonzern von Chevrolet und Daewoo will Chevrolet als preiswerte Einstiegsmarke positionieren.

Studie S3X soll Ausblick auf die Zukunft geben
Von GM DAT produzierte Chevrolet-Modelle werden bereits in Zentral- und Osteuropa, Nord- und Südamerika, mehreren asiatischen Ländern sowie Südafrika verkauft. Auf dem Pariser Autosalon 2004 gibt die Studie S3X einen Ausblick auf die mögliche Designsprache künftiger Chevrolet-Modelle.

Daewoo-Händler vertreten auch Chevrolet
Heutige Daewoo-Besitzer genießen weiterhin dieselben Garantieansprüche. Daewoo-Fahrzeuge werden bei den bisherigen Händlern und Werkstätten repariert. Sie werden zukünftig auch Chevrolet vertreten. Der Vertrieb von Chevrolet Trailblazer, Trans Sport und Tahoe bleibt in der Verantwortung des in den Niederlanden ansässigen Unternehmens Kroymans, wird aber in absehbarer Zeit eingestellt. Kroymans vertreibt weiterhin die GM-Marken Corvette, Hummer und Cadillac.

Kostenlose Info-Nummer
Daewoo-Kunden können sich unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 8000 555 (Montag bis Sonntag 9 bis 18 Uhr) und ab 17. September im Internet unter www.mychevrolet.info über Details informieren.
(sl)

Bildergalerie: Aus Daewoo wird Chevy