Bauarbeiten für öffentliche Wasserstoff-Tankstelle haben begonnen

Die Bauarbeiten für die erste in eine normale Tankstelle integrierte öffentliche Wasserstoff-Tankstelle Deutschlands haben begonnen. Ein Konsortium aus neun Firmenpartnern und die Bundesregierung machen sich mit der Clean Energy Partnership (CEP) für die Wasserstoff-Technologie stark.

Erfahrungen durch praxisnahe Erprobung
In das Projekt investieren die Bundesregierung und die Firmen der CEP insgesamt 33 Millionen Euro. "Wir erwarten von der praxisnahen Erprobung in Berlin weitere wichtige Erfahrungen bei der Herstellung und Speicherung dieses Kraftstoffes sowie der Betankung von Wasserstoff-Fahrzeugen im Alltagsbetrieb", erklärte Dr. Peter Sauermann, Leiter Produktentwicklung der Aral Forschung und Vorsitzender des CEP-Steuerkreises. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme der Wasserstoff-Tankstelle ist für Ende 2004 geplant.

Zunächst 16 Fahrzeuge im Probebetrieb
Die Fahrzeughersteller in der CEP werden im Rahmen des Projekts eine Testflotte von zunächst 16 Autos mit Wasserstoff-Technik unterhalten. DaimlerChrysler wird zehn Fahrzeuge vom Typ F-Cell, BMW zwei wasserstoffbetriebene Exemplare der 7er-Reihe, Ford drei Focus FCEV Hybrid und Opel einen HydroGen3 in das Projekt einbringen. Um die Fahrzeuge zum ersten Mal unter Alltagsbedingungen zu testen, werden Sie an Kunden übergeben. Die Flotte soll im Laufe des Projekts ausgebaut werden.

Alltagstauglichkeit soll nachgewiesen werden
Ziel des Demonstrationsprojekts ist es, die Alltagstauglichkeit von Wasserstoff im mobilen Einsatz nachzuweisen und die Kundenakzeptanz zu testen. Auch die entsprechenden Fahrzeugtechnologien sollen zur Serienreife fortentwickelt werden.
(gh)