BMW an der Spitze, Toyota erstmals unter den Top Five

Mercedes stürzt vom Thron: Das schlechte Abschneiden bei einer Umfrage unter knapp 40.000 Autofahrern zur Marken- und Werkstattzufriedenheit hat die Nobelmarke aus Untertürkheim Platz eins in der ADAC-Markenstudie AutomarxX 2003 gekostet. Profitiert hat davon BMW. Die Münchner Autobauer stehen damit zum zweiten Mal seit Einführung der Markenanalyse unter 33 Automarken als imagestärkstes Unternehmen an der Spitze. Porsche behielt seinen dritten Platz vor Audi. Toyota schaffte erstmals den Sprung in die Top Five.

Mercedes vom Thron gestürzt
Seriensieger Mercedes – in acht Folgen des AutomarxX sechsmal auf Platz eins – ist bei den eigenen Kunden in Ungnade gefallen. Von 3.446 befragten Mercedesfahrern waren nur 34 Prozent mit ihrer Marke insgesamt sehr zufrieden. Mit der Note 2,14 gab es für Mercedes das zweitschlechteste Ergebnis in diesem Segment des AutomarxX. Lediglich Land-Rover-Kunden sind noch unzufriedener mit ihrem fahrbaren Untersatz.

Japaner sind angesagt
Dagegen dürfen die Marken aus Fernost auf ihre glücklichen Kunden stolz sein. Die ersten sieben Plätze gehören den Japanern. So vergaben über 86 Prozent der 2.381 teilnehmenden Toyota-Besitzer für Produkt und Werkstattleistungen die Traumnote Eins.



Und wie steht es mit der Kundenzufriedenheit?
Abgesehen von Porsche (Platz 8) und BMW (Platz 11) haben alle deutschen Hersteller Probleme mit ihrer unzufriedenen Kundschaft. Ford (21.), Audi (26.), Opel (27.) und VW (31.) erging es kaum besser als der Konkurrenz aus Untertürkheim. Sucht man nach Gründen für das schlechte Abschneiden der heimischen Anbieter, ist in erster Linie mangelnde Zuverlässigkeit das Thema, das die Kunden verärgert.
(pk)

AutoMarxX-Umfrage