Karmann liefert Dachsystem an das Werk Sunderland

Nissan folgt dem Trend zur Blechmütze. Jetzt soll mit dem Nissan Micra C+C ein eigenes Klappdach-Cabrio auf den Markt gebracht werden. Das Modell ist eine weiterentwickelte Version der auf dem Pariser Salon 2002 gezeigten Studie Micra C+C und soll ab Herbst 2005 vom Band laufen. Vorläufig ist eine Jahresproduktion von 20.000 Stück geplant. Etwa 140 Millionen Euro, so schätzt das Unternehmen, kosten Design, Entwicklung und Produktion des 2+2-Sitzers.

Versenkbares Hardtop
Wie das Concept Car verfügt die Serienvariante über ein komplett im Kofferraum versenkbares Hardtop, das im Handumdrehen eine Verwandlung vom Coupé zum Cabrio und umgekehrt erlaubt.

Dach kommt von Karmann
Bei der Konstruktion und Erprobung des Micra C+C wird das europäische Nissan-Technologie-Center eng mit Karmann zusammenarbeiten. Der Osnabrücker Karosseriespezialist genießt einen guten Ruf, wenn es um den Bau von Dachsystemen und die Produktion von Nischenmodellen geht.

Produktion in Sunderland
Den offenen Micra wird Nissan in Sunderland auf dem gleichen Band wie die Limousine produzieren. Das Dach samt Kofferraumabdeckung wird von Karmann an einem neu errichteten Standort in Werksnähe vormontiert und Just-in-time angeliefert. Den Einbau am Fahrzeug übernehmen Nissan-Mitarbeiter in einem separaten Bereich der Micra-Endmontage.

Noch kein Preis bekannt gegeben
Weitere Details zu Preisen und Spezifikationen des Micra C+C wird Nissan vor Anlauf der C+C-Produktion bekannt geben.
(hd)

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