Auto soll mit 445 PS in der N-GT-Klasse starten

Auf der Bologna Motor Show, die vom 6. bis zum 14. Dezember 2003 stattfindet, stellt Ferrari einen neuen Flitzer vor: den 360 GTC. Damit präsentieren die Italiener kurz nach dem Ferrari 575 GTC, der auf der Frankfurter Automesse IAA im September 2003 Debüt feierte, schon wieder einen Supersportler. Das Auto wurde von der Ferrari-Kundensportabteilung "Corse Cliente" in Zusammenarbeit mit dem Rennwagenhersteller Michelotto Automobili entwickelt. Es soll an der FIA-GT-Meisterschaft in der seriennahen N-GT-Klasse antreten.

Aerodynamisches Feilen
Der 360 GTC hat ein Trockengewicht von 1.100 Kilogramm und ein sequenzielles Sechsgang-Getriebe. Vieles wurde von dem Rennfahrzeug 360 GT übernommen, doch die Aerodynamik ist völlig anders als beim 360 GT, so Ferrari. Durch Windkanal-Optimierung konnte der Abtrieb durch den Heckflügel besonders verbessert werden. Verbrauch und Leistung des 90-Grad-V8-Motors mit 3.586 Kubikzentimetern Hubraum wurden verbessert. So leistet das Aggregat nun 445 PS bei 8.750 Touren. Zum Vergleich: Das Serienmodell 360 Modena bietet 400 PS bei 8.500 U/min.
(sl)

Bildergalerie: Ferrari 360 GTC