Mini Concept Car als Kombi-Studie steht auf der IAA

Exakt 45 Jahre nach der Premiere des Mini Traveller im September 1960 präsentiert Mini auf der IAA 2005 (17. bis 25. September 2005) mit dem Mini Concept Frankfurt eine Designstudie, die die Kernidee des reiselustigen Engländers ,Travel in style" zeitgemäß interpretieren soll.

Symmetrisch geteilte Doppeltüren
Mini Concept Frankfurt zitiert den klassischen Traveller unter anderem mit seinem Kombi-Design, einer symmetrisch geteilten Doppeltür am Heck und mit geteilten hinteren Seitenscheiben. Einfaches ,Begehen und Beladen" möglich zu machen war der Leitgedanke bei der Entwicklung der Studie.

Türen schwenken seitlich und nach vorn
Für alle vier Türen kommen Aufhängungen mit Parallelogramm-Kinematik zum Einsatz: Für optimalen Einstieg schwenken die Türen in einer einzigen Bewegung gleichzeitig zur Seite und nach vorne und bieten so maximalen Zugang nach innen. Die hinteren seitlichen Schiebefenster werden elektrisch geöffnet, dabei wird der vordere Teil parallel unter den hinteren Teil geschoben.

Cargobox im Laderaum, Ladeluke im Dach
Der Laderaum von Mini Concept Frankfurt verfügt über eine flexible Cargobox, deren Deckel sich nach hinten ausziehen lässt und dem Benutzer als Einladehilfe entgegenfährt. Zudem lässt sich die durchsichtige Abdeckung der Cargobox auch nach oben schwenken und dient so als Trennwand zwischen Passagier- und Laderaum. Der hintere Teil des Daches lässt sich öffnen und zum Einladen nutzen.

Satellite Silver Metallic-Lack
Das Concept Car präsentiert sich im Licht strahlend Silber. Jene Stellen, die das Licht aus dem Blickwinkel des Betrachters nicht direkt trifft, erscheinen in einem dezenten Grauton. Für das charakteristische schwarze Seitenband entlang der Schweller und Radausschnitte wird weiches Neopren verwendet.

Innen schwebt der Mini
Auch innen überrascht der Mini mit einem großzügigen und offenen Eindruck, der durch den komplett frei liegenden Fußboden erreicht wird. Lediglich das zentrale ,Inselelement" der Mittelkonsole bedeckt den Fußraum. Hier sind auch die ,schwebenden" Sitze aufgehängt, dadurch entsteht ein betont großzügiger Fußraum und eine besonders vorteilhafte Raumwirkung. Auch das frei schwebende Armaturenbrett mit dem so genannten ,Center Speedo" unterstützt diesen Eindruck.

Platz für vier
Vier Personen können im Mini Concept Frankfurt bequem Platz nehmen. Die Lehnen der Rücksitze können einzeln umgeklappt werden und bilden dann eine ebene Fläche mit dem Stauraumboden. Die zwischen den beiden Sitzen liegende Mittelarmlehne ist in die ebene Fläche integriert und bietet ein zusätzliches Staufach.

Leder, Chrom und Aluminium
Weißes Leder unterstreicht im Interieur den Eindruck von Modernität des großzügig vorhandenen Raumes und vermittelt edles Design und Ambiente. Die warmen, natürlichen Oberflächen werden durch kühl wirkende, metallische Oberflächen ergänzt. So ziert ein aluminiumbeschichtetes Glasfaser-Geflecht die Verkleidungen der Türinnenseiten, Carbonfaser-Optik akzentuiert den Fußraum, kombiniert mit Teppichmaterial aus Nylongeflecht, wodurch die Sportlichkeit unterstützt wird.

45 Jahre Mini Traveller
Premiere hatte der viersitzige Mini mit erweitertem Stauraum im September 1960 als Austin Seven Countryman bzw. als Morris Mini Traveller. Die Bezeichnung ,Traveller" zeigte an, dass man bei diesem Mini Modell schon damals auch an eine aktive Zielgruppe dachte. Über 400 000 Einheiten wurden zwischen 1960 und 1982 insgesamt verkauft, dazu gehörte ab 1969 auch eine Variante des Mini Clubman.
(hd)

Bildergalerie: Mini mit Maxi-Raum