Rot-schwarzes Concept-Car in Detroit

Mazda präsentiert auf der Detroit Motor Show, die vom 10. bis zum 19. Januar 2004 stattfindet, die Studie eines neuen Kompaktfahrzeuges - den MX-Micro Sport. Das Auto erinnert vage an den Mini von BMW, der allerdings deutlich kleiner ist. Mit seinen 17-Zoll-Alurädern sieht der rotschwarze Mazda sehr sportlich aus.

Platz für vier Erwachsene
Die Abmessungen von 3,98 Metern Länge und 1,55 Metern Höhe zeigen, dass der MX-Micro Sport mit dem Mazda 2 verwandt ist. Die Kleinwagen-Studie bietet jedoch nur Platz für bis zu vier Erwachsene. Steil stehende seitliche Fensterflächen sorgen für gute Schulter- und Kopffreiheit.

Variable Trennwand im Kofferraum
Im Innenraum sind die hinteren Sitze umklappbar und verfügen über ausgeformte Sitzflächen, die den Passagieren den Ein- und Ausstieg erleichtern sowie den Seitenhalt erhöhen sollen. Alle Sitze sind im Schulterbereich verstärkt, um auch im Bereich des Oberkörpers verbesserte Seitenführung zu bieten. Im Kofferraum findet sich eine herausnehmbare, horizontale Abtrennung. Als Boden montiert, erlaubt sie die Nutzung des darunter liegenden Fachs. In der oberen Führung dient sie als undurchsichtige Gepäckraumabdeckung und stabile Ablagefläche.

Farbkontrast Rot-Schwarz
Innen findet man in der Studie schwarzes und braunes Leder mit roten Nadelstreifen an den äußeren Nähten. Ein Kontrast, der auch von der Instrumententafel und den Türverkleidungen aufgenommen wird. Die Instrumente sind weiß hinterlegt und in Chromoptik eingefasst. Silberne Einfassungen betonen auch die Speichen des Lenkrads, die inneren Türgriffe und das mittig platzierte Display.

Chipkarte speichert Einstellungen
Der Mazda MX-Micro Sport ist mit einer schlüssellosen Zentralverriegelung (Keyless Entry) ausgestattet. Mit einer Chipkarte werden nicht nur die Türen entriegelt, sondern auch Einstellungen des Fahrers gespeichert. Wird dann die Karte in die Instrumententafel gesteckt, werden automatisch die bevorzugten Radiosender eingestellt oder häufig angesteuerte Ziele an das Navigationssystem übertragen. Die Karte aktiviert außerdem den Start-Knopf, mit dem der Motor angelassen wird.

Zweiliter-Vierzylinder
Für den Antrieb sorgt der 150 PS starke Zweiliter-Vierzylinder, den es auch im Mazda 3 gibt. Besonders leichte Kolben und reibungsreduzierter Ventiltrieb lassen das Triebwerk spontan auf Bewegungen des Gaspedals reagieren, so Mazda. Ansaugrohre mit variabler Länge verbessern den Drehmomentverlauf. Flüssigkeitsgefüllte Motorlager reduzieren auf die Karosserie übertragene Vibrationen und Geräusche. Ein spezieller Auspuff soll für markanten Sound sorgen. Kombiniert mit dem Zweiliter-Motor wird ein neues Sechsgang-Schaltgetriebe.
(sl)

Bildergalerie: Mazdas Mini