Erstarktes Caterham-Duo degradiert Porsche zur Rentnerschaukel

Caterham ist eine Automarke, die wohl nur wenigen bekannt sein dürfte. Doch nach eigener Aussage ist die in England beheimatete Manufaktur der weltweit größte Hersteller von Rennwagen. Ihr renommiertes Produkt nennt sich Seven oder auch 7. Der Retro-Roadster wird nicht allein im Rennsport eingesetzt, es gibt auch zivile Versionen mit Straßenzulassung. Für das Modelljahr 2005 kommt eben jener Seven in den Varianten CSR 200 und CSR 260 deutlich überarbeitet, mit neuer, starker Motorisierung und einigen Detailverbesserungen.

Cosworth sorgt für Power
Motorbasis für beide CSR-Varianten ist ein 2,3-Liter-Vierzylindermotor von Ford. Das Triebwerk wurde von Cosworth auf Leistung getrimmt. Die Zahlen 200 und 260 stehen für zwei Leistungsstufen – 200 und 260 PS. Bereits die schwächere Version zeigt richtig Zähne: der CSR 200 soll in unter vier Sekunden die 100-km/h-Marke erreichen. Der Vortrieb endet bei 225 km/h. Noch zügiger rennt der 260: Nach nur knapp über drei Sekunden steht die Tachonadel auf 100. Schluss soll bei 250 Sachen sein.

Mit Einzelradaufhängung
Neben der neuen Motorisierung wurde außerdem das Fahrwerk des Seven überarbeitet. Statt der bislang starren Hinterachse, gibt es jetzt eine Doppelquerlenker-Einzelradaufhängung hinten. Wegen der neuen Radaufhängung musste auch die Rahmenkonstruktion verändert werden. Die Änderungen führten unter anderem zu einer Versteifung des Chassis um 25 Prozent.

Interieur überarbeitet
Der Innenraum des Seven wurde ebenfalls erneuert. Das bislang flache Armaturenbrett ist im neuen CSR gewölbt und somit dem Fahrer zugewandt. Darüber hinaus sind Lenkrad, Schalt- und Bremshebel neu. In der Mittelkonsole und den Armlehnen gibt es neuerdings Staufächer. Die vorderen Schutzbleche und die Motorhaube wurden aerodynamischer gezeichnet.

Nur der CSR 200 für Deutschland
Allein der nach Euro 4 zertifizierte CSR 200 ist für den Export vorgesehen. In der zweiten Hälfte 2005 soll er auch in Deutschland angeboten werden. Der CSR 260 ist als Rennversion beziehungsweise ausschließlich in seiner Heimat auch mit Straßenzulassung erhältlich. Der CSR 200 geht in Großbritannien für umgerechnet 41.300 Euro und der CRS 260 für 49.200 Euro an den Start.
(mh)

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