2004 kommen drei neue Modelle: Picanto, Cerato und ein kleiner SUV

Interview mit Kia-Geschäftsführer Matthias Heinz

Bremen, 14. Januar 2004 - Seit zehn Jahren ist Kia in Deutschland präsent. Mittlerweile wurde die Bundesrepublik nach den USA zum zweiwichtigsten Exportmarkt für den koreanischen Hersteller. Das Geschäft läuft hierzulande gut, 2003 verkaufte Kia 26.300 Pkw und 700 leichte Nutzfahrzeuge. Das sind immerhin 32 Prozent mehr als 2002, wo 19.944 Kia-Mobile von den Händler-Höfen rollten. Der Marktanteil beträgt nun 0,81 Prozent. Zu den Topsellern gehören der kompakte Rio, die beiden Vans Carnival und Carens sowie der SUV Sorento.

2004: Drei neue Modelle
In diesem Jahr will Kia seine Modell-Offensive fortsetzen. Auf der Detroit Auto Show, vom 10. bis zum 19. Januar 2004 feiert der neue Kompaktwagen Cerato in der Viertürer-Version seine Weltpremiere. Der Fünftürer wird der Öffentlichkeit im März in Genf gezeigt. Im April startet dann der neue Kleinwagen Picanto bei den deutschen Händlern, und im September bekommt das Erfolgsmodell Sorento einen kleinen Bruder: Auf dem Pariser Autosalon präsentiert Kia einen neuen, kleinen SUV.

Ziel: Ein Prozent Marktanteil
Matthias Heinz, der Geschäftsführer von Kia MOTORS Deutschland, ist überzeugt, dass sich diese Dynamik auch im Absatz niederschlagen wird: "Wir wollen weiter wachsen und in diesem Jahr in Deutschland ein Prozent Marktanteil bei den Neuzulassungen realisieren. Dabei werden uns die attraktiven neuen Modelle helfen." (Lesen Sie dazu das Interview mit Matthias Heinz)

Erfolgreich in Europa
Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit geht die Erfolgskurve von Kia steil nach oben. In Europa erzielte der koreanische Hersteller 2003 zum vierten Mal in Folge einen Absatzrekord und behauptete hier seine Spitzenposition als schnellst wachsende Automarke. Insgesamt 126.529 Fahrzeuge wurden europaweit verkauft, 41 Prozent mehr als im Vorjahr. Die nach Deutschland größten europäischen Kia-Märkte sind Großbritannien, Italien, Spanien und Holland.

16 neue Modelle bis 2007
"Mit den jüngsten Export-Ergebnissen und der kontinuierlichen Erweiterung der Produktionskapazität ist Kia auf dem besten Weg, das Ziel zu erreichen, 2010 zusammen mit seinem Schwesterunternehmen Hyundai zu den fünf größten Automobilherstellern weltweit zu gehören", sagt Yong-Hwan Kim, Vizepräsident und COO von Kia Motors. Entsprechend soll auch die Angebots-Palette erweitert werden: Bis 2007 wird Kia insgesamt 16 neue Modelle auf den Markt bringen.
(hd/sl)

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