Außerdem kleine Verbesserungen am Design und veränderte Ausstattung

Im Jahr 2000 war der Peugeot 607 der weltweit erste Pkw, der serienmäßig mit einem Rußpartikelfilter erhältlich war. Nun feiert im 607 V6 HDi der erste wartungsfreie Rußpartikelfilter von Peugeot Premiere. Bisher hatten alle Partikelfilter der Löwenmarke den Nachteil, dass nach 120.000 Kilometern der Filter überprüft werden musste. Nun stieg diese Zahl auf deutlich über 200.000 Kilometer – deshalb gilt das System nun als wartungsfrei. Am Prinzip des Filters hat sich dabei nichts geändert; es benötigt nach wie vor ein Additiv. Der Fünflitertank reicht nun jedoch länger. Grund: Eine verbesserte Wabengeometrie des Filters führte dazu, dass dieser nun mehr Ruß aufnehmen kann. So verlängerten sich die Regenerationsintervalle, der Additivverbrauch sank. Der verbesserte Filter soll nach und nach auch in die anderen Peugeot-Modelle Einzug halten.

Neue japanische Automatik
Der 2,7 Liter große Selbstzünder im 607 V6 HDi leistet 204 PS und stemmt ein maximales Drehmoment von 440 Newtonmetern bei 1.900 U/min auf die Kurbelwelle. Der Motor wird ausschließlich mit einem neuen sequenziellen Sechsgang-Automatikgetriebe vom japanischen Zulieferer Aisin A.W. angeboten. Das mit zwei Turboladern ausgerüstete Aggregat erfüllt die Abgasnorm Euro 4.

3,0-Liter-V6 mit vier PS mehr
Außerdem wurde für das Modelljahr 2005 der 3,0-Liter-V6-Benzinmotor überarbeitet. Die Leistung des Triebwerks steigt von 207 auf 211 PS, während das maximale Drehmoment von 285 auf 290 Newtonmeter wuchs. Auch diese Motorisierung wird ausschließlich in Verbindung mit dem neuen sequenziellen Sechsgang-Automatikgetriebe angeboten.

Rammschutzleisten in Wagenfarbe
Außerdem bekommt der 607 im neuen Modelljahr Stoßfänger und Rammschutzleisten in Wagenfarbe, die zusätzlich mit einer Chromleiste verziert sind. Im neuen Modelljahr wurde außerdem die Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung verbessert. Statt eines Kassettenradios gibt es nun ein CD-Radio mit Bedienhebel am Lenkrad. Aber nicht alles wurde besser: In der Basisversion gibt es nun nicht mehr serienmäßig ein Navigationssystem mit Farbmonitor, und auch das Xenonlicht wurde durch normales ersetzt.

Nun drei Ausstattungsversionen
Bisher gab es den 607 nur in zwei Ausstattungen, nun sind es derer drei. Die Basisversion Premium besitzt Stoff-Sitzbezüge in Anthrazit. Die Einlagen in der überarbeiteten Armaturentafel, der Mittelkonsole und den Türen bestehen jetzt aus Wurzelholz. Die zweite Ausstattung heißt Sport und beinhaltet Xenonscheinwerfer mit Reinigungsanlage und Sitze mit Stoff-Leder-Polsterung in Anthrazit sowie Dekoreinlagen aus Aluminium in Armaturenbrett, Mittelkonsole und Türverkleidung. Bei der Topausstattung Platinum darf zwischen vier Innenraumversionen mit fünf farblich abgestimmten Lederausstattungen gewählt werden. Außerdem sind zum Beispiel ein MP3-kompatibles JBL-Soundsystem samt Sechsfach-CD-Wechsler und eine Einparkhilfe hinten serienmäßig an Bord. Gegen Aufpreis gibt es zukünftig auch vorne eine Einparkhilfe.

Gleichpreis-Strategie für mehr Transparenz
Bei der Gestaltung des Kaufpreises verfolgt Peugeot nun eine Gleichpreis-Strategie bei den Benzin- und Dieselversionen. So kostet die Benziner-Einstiegsversion genauso viel wie der günstigste Diesel: Sowohl der Premium 160 mit 2,2-Liter-16V-Benziner und 158 PS wie der Premium HDi FAP 135 mit 2,2-Liter-HDi und 133 PS kostet 20.500 Euro. Zum Vergleich: Bisher war der Einstieg beim 607 mit 30.400 Euro um 100 Euro günstiger. Mit dem neuen V6 HDi mit Rußpartikelfilter FAP und sequenzieller Sechsgang-Automatik kostet das Topmodell von Peugeot 37.900 Euro.
(sl)

Sauber ohne Boxenstopp