Fuldaer Zulieferer macht auf der IAA einen smarten Vorschlag

Mit seiner Studie No. 8 präsentiert der Zulieferer Edag auf der IAA einen Vorschlag für ein neues und eigenständiges Fahrzeug auf Basis des Smart Roadster. Nach Vorstellungen von Edag könnte mit dem No. 8 ein charaktervoller, offener Zweisitzer entstehen, dessen Entwicklung jedoch nur relativ wenig Kosten verursachen würde. Ein Rezept, das – auch auf andere Baureihen anwendbar – für längere Lebenszyklen sorgen könnte. Das Edag-Recycling-Design ist somit auch ein Vorschlag für eine bessere wirtschaftliche Nutzung bestehender Produktionsanlagen. Allein durch die bloße Änderung von Exterieurbauteilen könnte ein neuartiges und eigenständiges Produkt entstehen, das weitere Absatzchancen für andere Zielgruppen und für neue Märkte bietet, so Edag. Eine zugegeben nicht ganz neue Idee.

Fahrfertiger Prototyp Anfang 2006
Sei's drum. Der erfrischende Design-Vorschlag von Edag kann sich in jedem Fall sehen lassen. Immerhin fällt der Roadster mit seinem aggressiven Froschgrün, der von vorn nach hinten deutlich aufsteigenden Seitenlinie und der markanten Front mit grimmigen Scheinwerfern fraglos ins Auge. Doch dient dieser Entwurf zunächst nur als gestalterische Diskussionsbasis. Bei Edag ist man auf die Publikumsresonanz der IAA-Besucher gespannt und will deren Vorschläge in eine zweite Evolutionsstufe einfließen lassen. Auf dem Genfer Autosalon möchte der in Fulda beheimatete Automobilentwickler dann im März 2006 einen fahrfertigen Prototypen vorstellen.
(mh)

Bildergalerie: Smart-Roadster-Revival?